Doppelter Einsatz für die Feuerwehr

War es ein Blitz? Dachstuhl fängt nach gewaltigem Knall Feuer

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Die Feuerwehr löscht mit Schaum.

Ein gewaltiger Knall hat die Ismaninger am Donnerstagabend aufgeschreckt. Danach stand ein Dachstuhl in der Benno-Hartl-Straße in Flammen.  

Ismaning - Ein Gutachter muss die Brandursache noch offiziell ermitteln, doch Feuerwehr und Polizei sind sich ziemlich sicher: Es war ein Blitz, der am Donnerstagabend den Dachstuhl eines neuen Einfamilienhauses in der Benno-Hartl-Straße in Ismaning in Flammen gesetzt hat. „Da hat‘s vorher sauber g‘scheppert““, sagt ein Beamter der Inspektion Ismaning. Die Bewohner des Hauses waren nicht daheim. Nachbarn sahen Rauch und alarmierten die Feuerwehr.

Mit 30 Einsatzkräften rückte die Freiwillige Feuerwehr Ismaning um 19.30 Uhr an. Die Truppe war ohnehin schon unterwegs, weil ein Rauchmelder angeschlagen hatte, was sich als blinder Alarm herausstellte. Nicht so in der Benno-Hartl-Straße. Dort schlugen schon Flammen aus dem Dachstuhl, als die Einsatzkräfte unter der Leitung des stellvertretenden Kommandanten Stefan Hartl eintrafen.  

Die Feuerwehr bekämpfte den Brand mit Druckluft-Schaum aus drei C-Rohren, auch von der Drehleiter herunter. Schaum verursacht weniger Wasserschaden. Trotz des schnellen Einsatzes wurde ein großer Teil des Dachfirstes zerstört. Die Feuerwehr hob die Dachziegel ab und entfernte das Isoliermaterial, das Feuer gefangen hatte: Holzwollfaser laut Feuerwehr. Nachdem die  Flammen erstickt und alle Glutnester abgelöscht waren, wurde das Dach wieder abgedeckt.

Am Freitagvormittag allerdings musste die Feuerwehr noch einmal in die Benno-Hartl-Straße ausrücken. Nachbarn hatten erneut Qualm aus dem Dach aufsteigen sehen. Wieder dasselbe Spiel: Dach noch großflächiger öffnen, Isoliermaterial entfernen, löschen. Diesmal waren 35 Mann unter Stefan Hartl im Einsatz. Und die Hausbewohner nach wie vor nicht daheim. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 50.000 Euro.           

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