Tatverdacht hat sich bestätigt

Großangelegte Drogenrazzia: Kriminalpolizei nimmt 16 Wohnungen ins Visier

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Razzia (Symbolfoto)

Im Rahmen einer Drogenrazzia wurden in Bayern am Dienstag mehrere Wohnungen durchsucht. Auch im Landkreis Weilheim-Schongau gab es Verdächtige.

Die Kriminalpolizei Kempten hat am Dienstag (29. Januar) in einer großangelegten Aktion 16 Wohnungen durchsucht. Es bestand der Verdacht auf Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. Zwei der durchsuchten Objekte befanden sich im Landkreis Weilheim-Schongau, die übrigen im Ostallgäu.

Nach langwierigen Ermittlungen konnte die Staatsanwaltschaft Kempten die Beschlüsse zur Durchsuchung von zunächst 14 Wohnungen erreichen. Die Bewohner, alles Männer zwischen 19 und 52 Jahren, standen allesamt im Verdacht des Besitzes von illegalen Betäubungsmitteln.

Auf richterlichen Beschluss hin wurden auch die Wohnungen dreier Zeuginnen durchsucht. Nach Bekanntwerden des Umzugs eines der Tatverdächtigen wurden auch die beiden Wohnungen in Weilheim-Schongau in die Untersuchungen miteinbezogen.

Tatverdacht hat sich bestätigt

Bei sieben Personen Amphetamin, Cannabisprodukten und Ecstasy aufgefunden und weitere Beweismittel sichergestellt werden.Bei einer 21-jährigen Zeugin konnte in der Wohnung ebenfalls Amphetamin und ein Schlagring sichergestellt werden. Daher muss auch die junge Frau nun auch mit zwei Anzeigen nach dem Betäubungsmittelgesetz und dem Waffengesetz rechnen.

Die Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektion Kempten zu dem Fallkomplex dauern an. Die Kriminalpolizei wurde durch Beamte der Bereitschaftspolizei aus Dachau, der Polizeiinspektionen Füssen, Marktoberdorf und Schongau, sowie der Grenzpolizei Pfronten und der Operativen Ergänzungsdienste aus Kempten unterstützt. Zu Verhaftungen kam es vorerst nicht. Die Verdächtigen wurden nach ihren Befragungen entlassen und sind derzeit allesamt auf freiem Fuß.

kah

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