Weiße Elefanten: Glücksbringer sollen weg

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Für Roland Habel sind die weißen Elefanten Glücksbringer, keine Werbemittel.

Bad Tölz - Passanten staunen, Kinder klettern darauf herum: Zwei weiße Elefanten vor einem Restaurant. Das Rathaus sieht sie als Werbung an und fordert: „Weg damit!“ Der Wirt will aber nicht.

1,10 Meter hoch und 200 Kilo schwer sind die Beton-Gips-Figuren, die Habel eigens per Schiff aus Thailand importieren ließ, um sie vor seinem neuen Thai-Restaurant oberhalb des Khannturms in der Nähe der historischen Marktstraße zu drapieren. Für den 51-jährigen Gastronomen sind die weißen Dickhäuter nämlich „Glücksbringer“ und keine Werbemittel, wie sie in einem Schreiben der Stadt bezeichnet werden.

Der Fall, so Bürgermeister Josef Janker, sei intern im Bauamt diskutiert worden. Verbindliches Ergebnis: „Es handelt sich um eine aufdringliche Werbung, und es sind Präzedenzfälle zu befürchten.“ Also weg damit.

Habel mag aber nicht und drapiert seine Elefanten mittlerweile auch schon mal mit Lederhose und Trachtenhut: „In Bayern werd’s ja bloß so erlaubt.“

chs 

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