Es ranken sich zahlreiche Legenden

Bizarre Begegnung: Weiße Frau taucht plötzlich im Ebersberger Forst auf

Weiße Frau an der Hubertuskapelle
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Die Weiße Frau an der Hubertuskapelle im Ebersberger Forst.

Am helllichten Tag bot sich Passanten ein skurriles Schauspiel: Die Weiße Frau spukte plötzlich vor der Hubertuskapelle herum.

Ebersberg - Um die Weiße Frau vom Ebersberger Forst ranken sich zahlreiche Legenden. Unweit der Hubertuskapelle an der Staatsstraße 2080 soll einst eine Frau von einem Auto angefahren worden sein. Der Fahrer habe die Sterbende nicht weit von München einfach zurückgelassen, so der Mythos. Auch ihre beiden Kinder sollen damals umgekommen sein, ist anderen Erzählungen zu entnehmen. Seither soll die Weiße Frau immer wieder als Anhalterin erscheinen, obwohl es zu einem entsprechenden Unfall keinerlei Aufzeichnungen gibt.

Abergläubische Ebersberger haben im September 2021 allerdings Bestätigung erfahren. Denn da stand die Weiße Frau tatsächlich vor der Hubertuskapelle. Und zwar in Gestalt von Antje Berberich.

Ebersberger Forst: Skurrille Begegnung mit der Weißen Frau - Polizei greift ein

Zum Tag des offenen Denkmals war die ehemalige Ebersberger Stadtarchivarin in die skurrile Rolle geschlüpft. Als Weiße Frau spukte sie rund um die Kapelle herum und erzählte Passanten die Geschichte der sagenumwobenen Gestalt*. Kreisheimatpfleger Thomas Warg und die Staatsforsten hatten für den Tag eigens ein Programm zusammengestellt. 

Berberich berichtet von einer bizarren Begegnung: „Viele Autos fuhren vorbei, eines bremste stark und blieb neben mir stehen. Zwei empörte Polizisten sprangen heraus und hieben mit Worten auf mich ein. Ich bat um Gelassenheit und Höflichkeit, erzählte meine Mission, die sie allerdings nicht glaubten.“ Heimatpfleger Warg bürgte für die Integrität des Projekts. Nach einer halben Stunde durfte die Ebersbergerin weiter spuken. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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