Polizei sucht Zeugen

Wer ist der irre Steinewerfer von der A 92?

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(Symbolbild)

Unterschleißheim - Ein bislang noch unbekannter Mann brachte am Mittwochmittag zahlreiche Autofahrer, die auf der A 92 unterwegs waren, in ­Lebensgefahr.

Ausgerechnet am ersten Weihnachtsfeiertag schlug er zu – und riskierte zum Fest der Liebe den Tod zahlreicher Menschen. Ein bislang noch unbekannter Mann brachte am Mittwochmittag zahlreiche Autofahrer, die auf der A 92 unterwegs waren, in ­Lebensgefahr. Unglaublich: Gegen 12.10 Uhr warf der Täter kurz vor der Anschlussstelle Unterschleißheim einen faustgroßen Stein von der Autobahnbrücke auf die Fahrbahn, über die der Furtweg hinweg läuft – und provozierte so einen schlimmen Unfall, der wohl nur durch einen glücklichen Zufall relativ glimpflich ausging.

Die Todesfalle an Weihnachten: Einem 21-jährigen Dachauer, der mit seinem VW Polo in Richtung Deggendorf unterwegs war, krachte der Stein bei voller Fahrt auf der Autobahn mitten in die Windschutzscheibe, sodass diese zersplitterte. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon und konnte seinen Wagen noch rechtzeitig und unfallfrei zum Stehen bringen. Laut Polizei hat sich der Dachauer nicht verletzt. Am Auto entstand durch die völlig demolierte Scheibe ein Sachschaden von 200 Euro.

Wer ist der irre Steinewerfer von der A 92? Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Mann blieb zunächst ohne Erfolg. Bislang hat die Polizei kaum Informationen über den Täter und ist auf weitere Zeugenaussagen angewiesen. „Von der Person ist lediglich bekannt, dass es sich um einen Mann mit schlanker Gestalt und kurzen braunen Haaren gehandelt hat. Er war bekleidet mit einer braunen Jacke und dunklen Jeans“, sagt Polizeisprecher Christian Apfelbacher.

Damit der bislang unbekannte Täter nicht noch mehr Autofahrer gefährdet, bittet die Verkehrs­polizeiinspektion Freising Zeugen des Vorfalls um Hinweise unter der Telefonnummer 0 81 61/95 20.

Andreas Thieme

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