Das kann ja heiter werden

Wetterprophet: Schlechte Prognose für 2014

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Viel Regen wird's 2014 geben, sagt der Starnberger Wetterexperte Josef Jägerhuber (87, kleines Foto) voraus.

Starnberg - Der Starnberger Wetterprophet Josef Jägerhuber hat keine guten Aussichten für das kommende Saturnjahr, das im März beginnt. Im Juli wird’s mal kurz heiß und sonnig. Sonst überwiegt der Regen.

Josef Jägerhuber hat Erfahrung. Seit 54 Jahren beobachtet er täglich das Wetter, und seine Prognosen sind oft sehr präzise. Etwa 2013: Der 87-Jährige prophezeite den langen Winter, die späte Ernte und die warmen Tage im Dezember. Deshalb ist seine Vorausschau auf das kommende Jahr umso weniger erfreulich. Denn seine Aussichten sind alles andere als gut.

Im März beginne ein Saturnjahr, und diese Jahre seien erfahrungsgemäß kalt und feucht. Sogar ein Hochwasser will Jägerhuber nicht ausschließen. Das schlimme Hochwasser von 1965 sei in einem Saturnjahr gewesen. Jägerhubers Tipp ist deshalb pragmatisch: „Bade- und Biergartentage sollte man unbedingt sofort ausnutzen.“ Ein paar schöne Tage wird es nämlich geben – dem Föhn sei Dank.

Die Ernte wird wieder auf sich warten lassen: Ein Merkmal von Saturnjahren ist das späte Wachstum der Pflanzen. Für Januar prognostiziert der Starnberger Hobbymeteorologe endlich Schnee und Kälte, aber auch vereinzelte Regentage dazwischen. Der Winter dauert im Februar an, allerdings bleibt das Wetter unbeständig. Nur ein paar Föhntage könnte es geben.

Beständiger wird es nach Jägerhubers Erfahrungen im März. „Dieser Monat hat voraussichtlich noch einige Wintertage zu verzeichnen“, sagt er. „Ansonsten bleibt die Witterung trocken und kalt.“ Am 20. März beginnt das kalte und feuchte Saturnjahr und löst das kalte und nasse Mondjahr ab. Kein Wunder, dass der April laut Jägerhuber gleich „feucht und kühl“ wird. „Der Monat wird seinem Namen alle Ehre machen“, sagt er. Doch zum Monatsende hin kommen die ersehnten lauen Frühlingstage.

Erster Lichtblick ist erst im Mai: Es soll wärmer werden, wenngleich es feucht bleibt und sogar schon mit Gewittern zu rechnen ist. Im Juni rechnet Jägerhuber mit viel Niederschlägen. „Es sind auch kühle Tage eingestreut, die uns an die Heizung erinnern werden“, sagt er und ergänzt: „Der Juni wird kein Sommermonat.“

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Das wird der Juli zumindest in Ansätzen. Der Hobbymeteorologe rechnet mit einigen Sonnentagen, die große Hitze bringen werden. Aber ansonsten: Regen, Regen, Regen, der sich zum Teil im August fortsetzen wird. „Der Ferienmonat bringt aller Wahrscheinlichkeit nach kein durchgehend schönes Sommerwetter.“

Der September zeichnet sich nach Jägerhubers unverbindlicher Vorhersage durch trockenes, herbstliches Hochdruckwetter aus: Das verspricht einen schönen Altweibersommer. Zumindest tageweise, denn auch für diesen Monat will er kühle Regentage nicht ausschließen.

Der trockenste Monat könnte der Oktober werden. Vor allem in der ersten Hälfte rechnet der Starnberger mit herbstlichem Sonnenschein. Gegen Ende kündigt sich dann der Winter an – mit Regen und auch Schnee. Ein paar schöne Tage könnte es auch noch im November geben. „Neben trockenen Nebeltagen wird mit viel Niederschlag zu rechnen sein, die von Föhntagen unterbrochen sind“, meint Jägerhuber.

Der Winter kommt in der zweiten Dezemberhälfte spätestens zu Weihnachten. Anfangs Regen, später gibt es laut Jägerhuber „Sturm und Schnee“.

edl

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