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Im Wettersteingebirge: Münchner Bergsteiger (28) stürzt 350 Meter in die Tiefe und stirbt

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Von: Katarina Amtmann

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Panorama vom Wank auf das Wettersteingebirge mit Alpspitze, Jubiläumsgrat und Zugspitze.
Panorama vom Wank auf das Wettersteingebirge mit Alpspitze, Jubiläumsgrat und Zugspitze. © IMAGO / CHROMORANGE

Vermutlich war er auf eine Schneeverwehung getreten, die nachgegeben hat. Im Wettersteingebirge ist ein junger Mann in die Tiefe gestürzt und gestorben.

Grainau - Im Wettersteingebirge hat sich am Samstag, 7. Januar, ein schlimmer Bergunfall ereignet. Ein 28-jähriger Münchner ist beim Bergsteigen am Jubiläumsgrat tödlich verunglückt. Der Mann stürzte in steilem und felsigem Gelände etwa 350 Meter in die Tiefe, wie die Polizei mitteilte.

28-jähriger Münchner im Wettersteingebirge abgestürzt - Wohl auf Schneeverwehung getreten

Der junge Mann war demnach am Samstagmittag mit seiner Begleiterin (27) bei winterlichen Verhältnissen vom Zugspitzgipfel in Richtung Alpspitze unterwegs, als er plötzlich nordseitig in das Höllental abstürzte. Er sei vermutlich auf eine Schneeverwehung getreten, die unter seinem Gewicht nachgegeben habe, hieß es. Die Begleiterin sowie weitere hinzugekommene Bergsteiger setzten laut Polizei einen Notruf ab, woraufhin mehrere Einsatzkräfte der Bergwacht Grainau sowie ein Rettungshubschrauber zur Unfallstelle eilten.

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Video: So läuft eine Rettung am Berg ab

Eine Klettertour zum Gipfel der Zugspitze nahm für einen Urlauber ein tragisches Ende: Der 62-Jährige stürzte mehrere Meter in die Tiefe - und verletzte sich dabei tödlich. Noch mehr aktuelle Nachrichten aus dem Landkreis Garmisch-Partenkirchen finden Sie auf Merkur.de/Garmisch-Partenkirchen

Junger Mann stürzt im Wettersteingebirge in die Tiefe und stirbt

Per Rettungshubschrauber wurde auch ein Notarzt zur Unfallstelle gebracht. Er konnte nur noch den Tod des 28-Jährigen feststellen. Nach Angaben der Polizei war der Bergsteiger erfahren und gut ausgerüstet. (kam/dpa)

Trotz Warnungen der Seilbahn-Mitarbeiter war ein Mann mit zwei Kindern zu Fuß abgestiegen. Der neunjährige Sohn musste beim Notruf aushelfen. Die Bergwacht rettete den Mann und zwei Kinder schließlich aus dem Lattengebirge.

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