Sie hat einen neuen Besitzer

Wildsau "Schnurli" muss jetzt Kölsch lernen

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Kuscheln mag es gern: Schnurli mit Tierschutzverein-Mitarbeiterin Nadine Meixner.

Weßling/München - Die kleine Wildsau "Schnurli", die als Baby bei Weßling angefahren und liegengelassen wurde, hat endlich ein neues Zuhause gefunden.

Ja, jetzt kommt's: "Schwein gehabt". Und diesmal trifft es auch wirklich zu. Denn die Chancen für die kleine Wildsau "Schnurli" standen gar nicht gut. Immerhin: Wer kann schon ein Wildschwein adoptieren? Katze, Hund, das schon eher. Aber ein Wildschein?

Doch Schnurli hat richtig Glück gehabt: Nur wenige Tage hat es gedauert, bis das Tier ein neues Zuhause gefunden hat. Ein Jäger aus Nordrheinwestfalen nimmt die Wildsau bei sich auf. Er hat bereits Erfahrung mit den Waldbewohnern und ein anderes Wildschwein groß gezogen.

Schnurli zieht jetzt also nach Reichshof Dorn, das im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln liegt. Da wird es ihm sicher gut gehen - wenn es die Sprache dann mal versteht.

Liebe und Fürsorge kann das Tier gut gebrauchen: Es wurde als Baby bei Weßling von einem Auto angefahren und liegengelassen. Nach einigen Zwischenstationen, von denen es seinen Namen "Schnurli" mitbrachte, kam es zum Münchner Tierschutzverein.

kg

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