Wird Olympia 2018 doch viel teurer?

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Kati Witt ist das Gesicht der Münchner Olympia-Bewerbung

München - Neuer Diskussionsbeitrag in Sachen Olympia 2018 und die Münchner Bewerbung. Das ARD-Magazin Monitor berichtet, die Spiele könnten die Steuerzahler viel teurer zu stehen kommen als bisher gedacht.

Das gehe aus einem vertraulichen Bericht des Bundesinnenministeriums hervor. Demnach gebe es erhebliche finanziell bedeutsame Unsicherheiten.

Erwähnt werden etwa die Sicherheitskosten. Die sind für München mit 31,8 Millionen Euro veranschlagt. Zum Vergleich: Vancouver, Austragungsort der diesjährigen Winterspiele, hatte mit umgerechnet 126 Millionen Euro kalkuliert. Tatsächlich stieg die Zahl zum Schluss auf knapp 650 Millionen Euro an.

Allerdings: Kanada (mit der direkten Nähe zu den USA) ist mit Europa in Sachen Sicherheit nicht zu vergleichen. Und: Die Olympia-Planer haben eine konkrete Basis für ihre Zahl – nämlich die Fußball-WM 2006. Die Zahlen wurden außerdem bereits mehrfach kommuniziert.

Insgesamt würden Spiele in München (falls es denn den Zuschlag gibt) laut OB Ude 2,9 Milliarden Euro kosten – 1,6 davon für In­frastruktur-Maßnahmen.

tz

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