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Frontalzusammenstoß: VW-Bus mit Familie überschlägt sich - Autobahnzubringer stundenlang gesperrt

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Von: Doris Schmid

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Wolfratshausen Unfall B11a
Stundenlang gesperrt war der Autobahnzubringer in Wolfratshausen in der Nacht zum Sonntag aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls. Ein Transporter fuhr frontal in einen VW-Bus, in dem eine Familie aus dem Bereich Starnberg saß. © Sabine Hermsdorf-Hiss

Mehrere Schwerverletzte und rund 45.000 Euro Sachschaden: Das ist die Bilanz eines Unfalls auf dem Autobahnzubringer in Wolfratshausen.

Wolfratshausen – Ein schwerer Verkehrsunfall mit mehreren zum Teil Schwerverletzten hat sich am späten Samstagabend auf dem Autobahnbahnzubringer B11a ereignet. Die Unfallstelle war bis zum frühen Sonntagmorgen für den Verkehr gesperrt.

VW-Bus mit Familie überschlägt sich nach Frontalzusammenstoß - Autobahnzubringer gesperrt

Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr ein Handwerker (35) aus Wolfratshausen mit seinem VW-Transporter gegen 23 Uhr von der Autobahn kommend auf dem Zubringer in Richtung Wolfratshausen. Zum gleichen Zeitpunkt war ein VW-Bus mit einer Familie aus dem Bereich Starnberg auf der entgegengesetzten Fahrbahn unterwegs.

Aus bislang nicht zweifelsfrei geklärter Ursache kam der Handwerker mit seinem Fahrzeug auf die Gegenfahrspur und kollidierte frontal mit dem VW-Bus. Dessen Fahrer verlor die Kontrolle, und der Van überschlug sich mehrfach. Ein folgendes Fahrzeug, ebenfalls ein VW-Bus, stieß mit dem verunglückten Fahrzeug der Familie aus Starnberg zusammen, so die Polizei.

Autobahnzubringer in Wolfratshausen stundenlang gesperrt

Durch den Verkehrsunfall wurden mindesten drei Personen teils schwer verletzt. Weitere Insassen verletzten sich ebenfalls bei der Kollision und mussten stationär in umliegenden Krankenhäusern behandelt werden. Die Schwerverletzten wurden vom Rettungsdienst ins Unfallklinikum nach Murnau und Bad Tölz gebracht.

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Die Unfallstelle war für mehrere Stunden aufgrund eines durch die Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen unfallanalytischen Gutachtens vollständig gesperrt. Der Gesamtschaden wird derzeitig auf 45 000 Euro geschätzt. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt und eine Blutentnahme beim Unfallverursacher angeordnet und durchgeführt.

Ein örtliches Abschleppunternehmen barg die verunglückten Fahrzeuge und transportierte sie ab. Insgesamt waren 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Wolfratshausen, Weidach und Geretsried vor Ort ebenso wie drei Notärzte und mehrere Rettungsfahrzeuge.

Ermittlungen zur Unfallursache dauern an

Am frühen Sonntagmorgen gegen 7 Uhr konnte die Straßenmeisterei den Autobahnzubringer für den Verkehr wieder freigeben. Die Ermittlungen dauern derzeitig noch an. (nej)

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