Zahlreiche besorgte Bürger: Düsenjets durchbrechen Schallmauer

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So sieht es aus, wenn ein Flugzeug die Schallmauer durchbricht, zuletzt passiert am Samstag im Norden Münchens.

Erding - In helle Aufregung versetzt waren am Samstagnachmittag zahlreiche Bürger in der gesamten Region. Gegen 16 Uhr waren in engem zeitlichem Abstand zwei regelrechte Detonationen zu hören. Das war der Grund:

Vereinzelt sprangen Alarmanlagen an, größere Schaufensterscheiben wackelten. Der Lärm war auch im Raum Dorfen, in Teilen des Kreises Freising sowie in München zu hören. Bei der Polizei gingen zahlreiche Anrufe besorgter Bürger ein. Ein Sprecher der Erdinger Polizei konnte aufklären: Es handelte es sich um Kampfjets der Bundeswehr, die Übungsflüge absolvierten. Dabei sei zweimal die Schallmauer durchbrochen worden. Die Maschinen seien nicht vom Fliegerhorst Erding aus gestartet. Der Ausflug könnte für die Piloten in Nachspiel haben: Denn das Durchbrechen der Schallmauer ist aus Lärmschutzgründen längst verboten.

(ham)

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