Zoll rettet Tiere

Mit Klebeband gefesselt: Schildkröten erleben Horror-Reise

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Der Zoll am Flughafen München konnte die qualvolle Reise von zwei Schildkröten beenden.

Auf höchst qualvolle Weise hat ein Ehepaar zwei lebende Schildkröten in ihrem Gepäck transportiert. Der Grund für die grauenhafte Reise ist unglaublich. 

Flughafen - Die Breitrandschildkröten waren mit Klebeband umwickelt, in Plastiktüten gepackt und mit Koffergurten festgeschnallt, damit sie sich nicht bewegen konnten, wie das Hauptzollamt München am Freitag mitteilte. Die Beamten hatten die Tiere bei einer Kontrolle am Münchner Flughafen entdeckt.

Das Ehepaar habe ausgesagt, dass es die Tiere in einem Park in Athen gefunden habe. Sie seien für die Kinder als Mitbringsel gedacht. „Sie dachten sich nichts dabei, die Tiere einfach an sich zu nehmen, da sich an diesem Ort mehrere freilaufende Schildkröten befanden.“ 

Zu dem unsachgemäßen Transport hüllte sich das Duo in Schweigen. Gegen beide wurde ein Strafverfahren eingeleitet, das nach Angaben einer Zollsprecherin mit einer Geldstrafe enden könnte.

Schildkröten werden in Tierauffangstation gepflegt

„Die Schildkröten sind nach den einschlägigen Artenschutzbestimmungen streng geschützt“, sagte die Sprecherin. Sie hätten den grauenhaften Transport weitestgehend unbeschadet überstanden und würden derzeit in einer Tierauffangstation gepflegt. 

Eventuell sollen sie nach dem Verfahren zurück nach Griechenland gebracht werden. Dann müsste das Ehepaar laut Sprecherin auch die Transportkosten übernehmen.

dpa

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