Zuckerkranker rast gegen Mauer

Bergkirchen - Eine irre Fahrt hat am Samstagnachmittag ein zuckerkranker Elektromeister (50) aus Fürstenfeldbruck hingelegt. Über eine Strecke von mehr als zehn Kilometern rammte er mehrere Autos.

Die kuriose Fahrt endete schließlich in Bergkirchen (Kreis Dachau) an einer Grundstücksmauer. Gesamtschaden: 24 000 Euro!

Zum ersten Mal war der Toyota einem Autofahrer gegen 16.15 Uhr auf der Von-Kahr-Straße aufgefallen: Weil der Wagen in „Schlangenlinien“ fuhr, alarmierte er die Polizei.

Der orientierungslose Elektromeister setzte seine Fahrt mit seiner 81-jährigen Mutter als Beifahrerin fort: Pippinger Straße, Mühlangerstraße, weiter Richtung Lochhausen. Bei Neulangwied kam der 50-Jährige auf die Gegenfahrbahn und rammte den Ford einer Studentin. Sie kam von der Fahrbahn ab, wurde aber nicht verletzt.

Auf der Langwieder Hauptstraße krachte der Toyota auf das Heck eines BMW. Weiter ging die Fahrt Richtung Langwieder See und dann Richtung Dachau. Mittlerweile hatten mehrere Streifenwagen die Verfolgung aufgenommen.

Kurz vor der Kreuzung zum Moospfarrweg in Bergkichen krachte der Elektromeister abermals in das Heck eines Autos. Durch diesen Aufprall verlor der Toyota-Fahrer endgültig die Kontrolle und raste schließlich gegen eine Grundstücksmauer.

JAM

Rubriklistenbild: © dpa

auch interessant

Meistgelesen

Frau von Lkw gerammt: „Da ist man auch als Polizist betroffen“
Frau von Lkw gerammt: „Da ist man auch als Polizist betroffen“
Pflege zu teuer: Pensionär holt seine Frau wieder nach Hause
Pflege zu teuer: Pensionär holt seine Frau wieder nach Hause
Bahn rammt Bagger: Bauüberwacher muss an Opfer zahlen
Bahn rammt Bagger: Bauüberwacher muss an Opfer zahlen
Vermisster 23-Jähriger wieder aufgetaucht
Vermisster 23-Jähriger wieder aufgetaucht

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion