500 Meter in die Tiefe gefallen

24-Jährige stürzt unter Zugspitz-Gipfel in den Tod

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Eine junge Frau ist am Sonntag auf der Zugspitze in den Tod gestürzt.

Garmisch-Partenkirchen - Dramatischer Unfall an der Zugspitze: Eine 24-jährige Bergwanderin ist am höchsten Berg Deutschlands rund 500 Meter in den Tod gestürzt.

Wie die Polizei berichtet, sind am Sonntag zwei chinesische Staatsangehörige, eine 24-jährige Frau und ein 23-jähriger Mann, beide aus München, über das Höllental in Richtung Zugspitze aufgestiegen.

Laut Auskunft des 23-Jährigen waren sie gegen 10 Uhr in Grainau losgegangen. Gegen 20.30 Uhr setzte der 23-Jährige einen Notruf über sein Handy ab. Er befand sich zu diesem Zeitpunkt an der Irmerscharte und konnte nicht mehr weiter. Bei der Bergung durch die Bergwacht Grainau wurde erst bekannt, dass seine 24-jährige Begleitung kurz vorher abgestürzt war.

Vom Polizeihubschrauber Edelweiß 8 wurde, mittels der Wärmebildkamera, die 24-Jährige gesucht. Im Laufe der Suche konnte sie im Bereich des Einstiegs zum Klettersteig, auf dem Höllentalferner geortet werden.

Sie war ca. 500 Meter durch steiles Gelände abgestürzt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Der Leichnam der jungen Frau wurde durch Mitglieder der Bergwacht Grainau, sowie der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei mit dem Polizeihubschrauber geborgen. Der Begleiter wurde durch das Kriseninterventionsteam der Bergwacht betreut.

Die Unfallermittlungen führt ein Polizeibergführer. Nach ersten Ermittlungen konnte bereits festgestellt werden, dass die beiden Bergsteiger nur unzureichend ausgerüstet waren.

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