Windgeschwindigkeiten bis zu 130 km/h

Orkan tobt auf der Zugspitze: Bergbahnen bleiben stehen - Wetterdienst warnt

Wegen eines Orkans auf der Zugspitze bleibt der höchste Berg Deutschlands am Samstag geschlossen. Die Bergbahnen fahren nicht. 

  • Am Samstag tobt ein Orkan auf der Zugspitze
  • Der Wind kann Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h erreichen. 
  • Der Ski- und Bergbahnbetrieb wurde komplett eingestellt. 

Garmisch-Partenkirchen - Ein Orkan der Windstärke 12 tobt am Samstag auf dem höchsten Berg Deutschlands und legt so den Betrieb auf der Zugspitze lahm. Schon am Freitag warnte der Deutsche Wetterdienst (DWD) vor orkanartigen Böen über 1500 Metern. Dort kann der Wind, vor allem auf exponierten Flächen, eine Geschwindigkeit von bis zu 130 km/h erreichen, so das empfohlen wird, sich dort nicht im Freien aufzuhalten. 

Orkan tobt auf Zugspitze: Wintersportbetrieb komplett eingestellt

An den Wintersportbetrieb auf der Zugspitze ist deshalb nicht zu denken. Schon am Freitag konnten die Pisten aufgrund der Witterungen nicht präpariert werden und am Samstag können Wintersportler den Gipfel von Deutschlands höchstem Berg ohnehin nicht erreichen. 

Zugspitze wegen Orkan gesperrt: Bergbahnen fahren am Samstag nicht 

Die Zugspitz-Seilbahn, die vom Eibsee bis zum Gipfel fährt, bleibt den gesamten Samstag außer Betrieb. Die Zahnradbahn, die von Garmisch aus durch den Berg ins Skigebiet führt, kann zwar weiterhin fahren, nimmt aber keine Touristen mehr mit auf den Gipfel. Über die Bahn wird lediglich Personal vom Berg ins sichere Tal gebracht, wie der Bayerische Rundfunk berichtet. 

Ungewiss ist es derweil, wann der Skibetrieb auf der Zugspitze wieder aufgenommen werden kann.

Im Sommer kam es auf der Zugspitze zu einer spektakulären Reparatur-Aktion, wie merkur.de* berichtete. Am Gipfelkreuz fehlte etwas. 

Auf dem Gipfel der Zugspitze machte ein englischer Tourist einen besonderen Fund. Nach seiner Entdeckung bittet er nun im Internet um Hilfe - und erhält viel Zuspruch.

Auf Mallorca werden unterdessen die Schäden nach dem Sturmtief vom Januar 2020 sichtbar.

*merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. 

fd

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa / Uwe Zucchi

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