Ermittlungen der Polizei

Neues Detail zum Drama von Gmund

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Nach den Schüssen sperrte die Polizei die Gegend großräumig ab.

Zwei Tage nach dem Familiendrama in Gmund gibt die Polizei auf Nachfrage ein überraschendes Ermittlungsdetail bekannt. Es geht um die Tatwaffe und ihre Herkunft.

Gmund – Der 78-jährige Peter K., der am Samstag in seinem Haus am Schlanderweg in Gmund mit einer Pistole zunächst auf seine 20 Jahre jüngere Frau geschossen und sich dann selbst getötet hat, besaß die Tatwaffe offenbar illegal. Dieses Ermittlungsdetail hat Andreas Guske, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern, jetzt auf Nachfrage bekannt gegeben.  

Was das Motiv der Tat betrifft, so will sich Polizei nicht weiter dazu äußern. Der Fall gehe zu sehr in die Privatsphäre, so Guske. 

Dass eine schwere Krankheit mit der Auslöser war, gilt als wahrscheinlich. Die Frau von Peter K. befindet sich im Krankenhaus, ist aber außer Lebensgefahr. Sie hatte bei dem Angriff einen Streifschuss am Kopf erlitten, konnte sich selbst noch zu Nachbarn retten, ehe sich der 78-Jährige in seinem Haus erschoss.

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Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Hilfe bietet auch der Krisendienst Psychiatrie für München und Oberbayern unter 0180-6553000.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

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