"Ein Zwangsradl für alle!"

1. April: So scherzen Münchner Parteien und Behörden

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Ein Radl für alle Münchner?

München - Falls Sie es noch nicht bemerkt haben: Heute ist der 1. April. Aus diesem Anlass überbieten sich Parteien und Behörden mit Scherzen, die wir Ihnen ungern vorenthalten:

Grünen-Stadträtin Lydia Dietrich echauffiert sich über den Weißwurst-Skandal von Cannes, als bei der Immobilienmesse am Stand der Landeshauptstadt der süße Senf ausging und für 1400 Euro per Taxi nachbeordert werden musste (tz berichtete). „Warum hat der anwesende Bürgermeister Josef Schmid (CSU) nicht aus ökologischer Sicht den Transport verhindert?“, fragt Dietrich. „Oder Ketchup serviert?“

Apropos Öko: FDP-Mann Michael Mattar fordert, dass die Stadtwerke ein Radl für jeden Münchner bauen. Das sei billiger und sinnvoller als die Energiewende.

Apropos billig: Der Ex-Abgeordnete Hildebrecht Braun vermeldet, dass die BR-Symphoniker jetzt doch einen eigenen Konzertsaal bekommen – und zwar geschenkt vom Scheich in Dubai, wenn sie als Dubai International Orchestra musizieren.

Apropos teuer: Für 17,4 Millionen Euro will die Regierung der Oberpfalz eine Botschaft in München bauen, um Schmankerl wie Hoiwawagger anzubieten – Motto: „Mia san a wer“.

April, April!

Wer sich übrigens für die besten Aprilscherze der vergangenen Jahre interessiert und eine Antwort auf die Frage sucht, warum wir uns überhaupt "in den April schicken", dem empfehlen wir unseren ultimativen Artikel mit allen Infos rund um den 1. April.

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