Im Münchner Osten

13 illegale Migranten am Güterbahnhof entdeckt 

Am Freitagmorgen griff die Bundespolizei am Güterbahnhof München-Ost 13 unerlaubt eingereiste Migranten auf. Einer von ihnen befindet sich nun in Abschiebehaft.

München - Am Freitagmorgen meldeten Mitarbeiter der Deutschen Bahn kurz vor 8 Uhr mehrere Personen am Güterbahnhof München-Ost. Alarmierte Streifen der Bundes- und Landespolizei konnten anschließend mit Unterstützung eines Helikopters der Bundespolizeifliegerstaffel insgesamt 13 Personen aufgreifen. Es handelte sich um Afrikaner (fünf aus Guinea und vier aus Nigeria sowie je einen aus Gambia, Togo, Ghana bzw. Kamerun), die kurz zuvor mit dem Güterzug aus Verona unerlaubt in die Bundesrepublik eingereist waren.

Alle waren ohne gültige Ausweisdokumente und wurden nach Äußerung eines Schutzersuchens an die Bayerische Landespolizei übergeben. Alle Migranten waren witterungsbedingt passend gekleidet und in einem guten gesundheitlichen Zustand. 

Einer der Aufgegriffenen, ein Gambier, war erst am 8. Januar abgeschoben worden. Da gegen ihn für die Bundesrepublik ein achtmonatiges Einreise- und Aufenthaltsverbot besteht, kommt er in Abschiebehaft.

Rubriklistenbild: © Bundespolizei (Symbolbild)

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