Mit 145 Sachen durch den Petueltunnel

München - Beinahe dreimal so schnell wie erlaubt ist ein Motorradfahrer durch den Petueltunnel gerast. Die Polizei stellte eine Geschwindigkeit von 145 Stundenkilometern fest.

Am Freitag um 1.41 Uhr, ist ein Mechaniker aus dem westlichen Landkreis München mit seinem Motorrad durch den Petueltunnel gerast. Durch die rasante Fahrweise wurde eine Zivilstreife der Münchner Verkehrspolizei auf den 23-jährigen Motorradfahrer aufmerksam. Die Beamten fuhren der 185 PS-starken, 1000er Suzuki hinterher und staunten, als Ihr Video- Geschwindigkeitsmessgerät eine gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit von 145 km/h anzeigte. Erlaubt ist dort eine Geschwindigkeit von 50 km/h, so dass nach Abzug der vorgeschriebenen Messtoleranz noch eine vorwerfbare Geschwindigkeitsüberschreitung von 87 km/h verbleibt.

Die Polizisten hielten den Mann sofort an. Der Bußgeldkatalog sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe eine Geldbuße von 680 Euro, vier Punkte in Flensburg und ein dreimonatiges Fahrverbot vor. Bei einer derart hohen Überschreitung ist laut Polizei aber von vorsätzlicher Begehungsweise auszugehen. Hierbei wird der Bußgeldsatz verdoppelt. Bei dem 23-jährigen Raser ergibt sich somit eine Geldbuße in Höhe von 1360 Euro.

Aufgrund der massiven Überschreitung wird die zuständige Führerscheinstelle informiert, um gegebenenfalls die charakterliche Eignung bezüglich des Führens von Kraftfahrzeugen zu überprüfen. Zum Grund der Geschwindigkeitsüberschreitung schwieg der Raser.

mm

Rubriklistenbild: © dpa

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