Rockavaria findet 2018 wieder in München statt – an einem ganz anderen Ort

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Die Unternehmenspläne bis 2020

15.000 neue BMW-Jobs in München!

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Das alte und das neue Forschungszentrum: BMW wächst im Norden auf dem Gelände der ehemaligen Kronprinz-Rupprecht-Kaserne

München - BMW bleibt und baut: Der Autohersteller erweitert sein Forschungs- und Innovationszentrum (FIZ) nach Norden auf das Gelände der früheren Kronprinz-Rupprecht-Kaserne. Dadurch entstehen bis zu 15 000 Hightech-Arbeitsplätze in der Stadt!

So steht es im „Masterplan FIZ Future 2050“, der am Mittwoch im Rathaus vorgestellt wird. BMW tunt sein Gehirn!

Das Gehirn des Autobauers: Im Forschungs- und Innovationszentrum von BMW arbeiten 20 000 Menschen

Die Leistungsfähigkeit soll sich fast verdoppeln: Von derzeit rund eine Million Quadratmetern Fläche wächst das FIZ um bis zu 80 Prozent. Derzeit arbeiten schon rund 20 000 der 36 000 Mitarbeiter in der Stadt in der Entwicklung. „Wir arbeiten an immer neuen Technologien wie Elektromotor, Hybrid- und Wasserstoffantrieben sowie an mehr Modellreihen“, erklärt Personalsprecher Jochen Frey. Nicht alle der geplanten 15 000 Jobs entstehen ganz neu, einige werden aus den bislang über ganz Milbertshofen verstreuten Büros in die Zentrale verlagert.

Auf der ehemaligen Kasernenfläche im Norden plant der Autobauer neue Forschungsgebäude mit Labor- und Studio-Charakter, Werkstätten und Prüfstände. Ein genaues Konzept gäbe es aber noch nicht, sagt der BMW-Sprecher. Sicher dagegen ist, dass die FIZ-Erweiterung nicht so abgeschlossen sein soll wie das bisherige Gelände, sondern durchlässiger für die Münchner gestaltet wird – mit Grünzügen, Gastronomie und kleinen Läden in den Randbereichen. In manchen Zonen heißt es aber auch „streng geheim“ – fast wie jetzt schon im Allerheiligsten des FIZ, dem Design-Studio.

BMW versteht die Entscheidung auch als „Standortbekenntnis“ für München. Nach dem Vorbeschluss des Stadtrats folgt eine Bürgerbeteiligung. 2014 werden die Planungen konkret, Ende 2014 könnten die Bagger anrollen, bis 2020 hofft BMW, das neue FIZ in Betrieb zu nehmen.

Für die Stadt bedeutet das nicht nur viele neue Jobs: Ursprünglich waren auf dem Gelände einmal bis zu 1400 neue Wohnungen geplant. Außerdem locken die Arbeitsplätze neue Pendler in den ohnehin schon dauerdichten Münchner Norden. Darum fordert BMW Ausbau des Nahverkehrs und den Anschluss der Schleißheimer Straße an den Autobahnring A 99, den die Stadt derzeit prüft. Eine Kostenbeteiligung sei aber nicht geplant.

David Costanzo

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