Brutaler Überfall in Großhadern

18-Jährigem Waffe ins Genick gedrückt

München - Auf dem Weg nach Hause ist ein 18-Jähriger am Montag mit Waffe und Brecheisen brutal überfallen worden. Einer der Täter hatte noch eine Rechnung mit dem Opfer offen.

Zwischen 20 Uhr und 20.30 Uhr befand sich am Montag ein 18-Jähriger in Großhadern auf dem Nachhauseweg. Plötzlich der Schreck: Fünf Männer griffen den Münchner an, sie schlugen ihn und traten nach seinen Beinen. Im Nacken spürte der junge Mann laut Polizei eine Schusswaffe, im Rücken ein Brecheisen.

Er solle Bargeld, sein Handy und die EC-Karte rausrücken, forderte ein Täter von ihm. Der 18-Jährige zog knapp 20 Euro aus seiner Hosentasche, die ihm sofort entrissen wurden. Obwohl ihm die brutalen Täter sogar mit Erschießen drohten, weigerte sich das Opfer, seine EC-Karte rauszurücken. Letztendlich nahmen die fünf mit der geringen Beute Reißaus. Der Münchner schleppte sich mit Prellungen und Hämatomen an Kopf, Rücken, Füßen und im Gesicht zunächst nach Hause. Erst später erstattete er Anzeige bei der Polizei.

Dem 18-Jährigen nämlich waren die Täter bekannt. Er konnte sie der Polizei teils namentlich, teils mit Spitznamen benennen, weswegen sie festgenommen werden konnten. Es handelt sich um drei 21-Jährige und zwei 20-Jährige, alle fünf aus dem Großraum München. Die Festgenommenen waren bei ihrer Vernehmung geständig. Warum sie den 18-Jährigen angegriffen hatten? Einem der Täter hätte der junge Mann noch Geld geschuldet.

Vier der Täter befinden sich in Untersuchungshaft, einer wurde wegen seiner geringen Tatbeteiligung wieder entlassen.

mm

Rubriklistenbild: © dpa/Symbolbild

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