Um 1000 Euro betrogen

Wunderheilerin (19) sucht sich labile Frau als Opfer

München - Eine Wunderheilerin versprach einer psychisch labilen Münchnerin, ihren Zustand zu verbessern - verlangte dafür aber 1000 Euro. Der Münchnerin kamen später Zweifel. Sie schaltete die Polizei ein.

Sie nutzte den schlechten psychischen Zustand anderer Frauen aus, um sich selbst zu bereichern: Eine 19-jährige Wunderheilerin aus Wien hat mindestens zwei Frauen um jeweils 1000 Euro erleichtert.  Eines der Betrugsopfer, eine 31-jährige Münchnerin, meldete sich bei der Polizei.

Die 19-Jährige hatte die Münchnerin am Samstag, 7. März, in der Albert-Schweizer-Straße in Neuperlach angesprochen. Der 31-Jährigen ging es offensichtlich schlecht, die jüngere Frau versprach ihr, dass sie ihren Zustand verbessern könnte, wenn diese ihr 100 Euro geben würde. Im weiteren Verlauf des Gesprächs verlangte die 19-Jährige mehr Geld. Die 31-Jährige gab der Frau schließlich 1000 Euro in bar.

Doch wenig später kamen der Münchnerin Zweifel. Sie meldete den Vorgang der Polizei, um Anzeige zu erstatten.

Am Montag, 9. März, nahm die vermeintliche Wunderheilerin telefonisch Kontakt zu der Münchnerin auf, um ein erneutes Treffen zu vereinbaren. Die 31-Jährige informierte die Polizei und traf sich anschließend mit der 19-jährigen Wienerin in der Thomas-Dehler-Straße. Polizeibeamte in zivil nahmen die Frau aus Österreich fest.

Die 19-Jährige bestritt, betrügerische Absichten gehabt zu haben. Dumm nur: Die Polizisten fanden bei ihr noch eine weitere Kontaktadresse. Auch diese Frau hatte sie um 1000 Euro gebracht.

jv/mm

Rubriklistenbild: © dpa

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