20-Jähriger rast mit Tempo 125 - statt 60 km/h

München - Am Montag Abend trauten zwei Polizisten ihrem Laser-Messgerät erst nicht. Ein Autofahrer rauschte mit 125 km/h an ihnen vorbei - nicht nur seinen Führerschein ist der junge Mann nun los.

Da half auch das Abziehen der Messtoleranz nicht mehr viel: Der 20-jährige Mini-Fahrer war am Montag Abend in der Effnerstraße immer noch ganze 61 km/h über der erlaubten Geschwindigkeit. Und raste so durch eine Geschwindigkeitsmessung der Polizei. Der junge Münchner wurde sofort angehalten und angezeigt. Der Bußgeldkatalog sieht für eine Geschwindigkeitsüberschreitung in dieser Höhe eine Geldstrafe von 440 Euro, vier Punkte in Flensburg und ein zweimonatiges Fahrverbot vor.

Lappen weg und saftige Geldbuße

Doch auf den Fahrer kommt noch mehr zu: Bei einer derart hohen Überschreitung ist der Polizei zufolge von Vorsatz auszugehen -  dabei wird der Bußgeldsatz nochmal verdoppelt. Bei dem Mann ergibt sich somit eine Geldbuße in Höhe von 880 Euro. Zusätzlich will nun auch die Führerscheinstelle die charakterliche Eignung des 20-Jährigen überprüfen.

Übrigens: Der Anhalteweg würde sich bei einer Notfallbremsung selbst unter günstigsten Umständen von etwa 36 Metern bei 60 km/h auf rund 115 Meter bei 125 km/h verlängern.  Überhöhte Geschwindigkeit ist seit Jahren eine der Hauptunfallursachen im Straßenverkehr.  

mm

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