Protest gegen Fluglärm

300 Demonstranten vor CSU-Zentrale

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Vor der CSU-Zentrale demonstrierten rund 300 Menschen gegen Fluglärm.

München - Mehr als 300 Menschen haben am Samstag in München demonstriert Der Grund: Fluglärm in der Nacht. Die Teilnehmer zogen dabei vor die CSU-Zentrale.

Mehr als 300 Menschen haben am Samstag in München gegen Fluglärm in der Nacht demonstriert. Die Teilnehmer versammelten sich unter dem Motto „Jetzt is a mal a Ruh - CSU!“ vor der Zentrale der Christsozialen in München. Wie eine Sprecherin mitteilte, habe ein Demonstrant einen aus Pappmasche gebastelten Kopf von Verkehrsminister Peter Ramsauer getragen - mit einem aufblasbaren, fliegenden Flugzeug in der Hand. Ziel der Demonstranten ist unter anderem ein Nachtflugverbot am Münchner Airport. Die Demonstration war Teil einer bundesweiten Kampagne mit dem Ziel, den Nachtflug einheitlich zu regeln. Auch in Freilassing versammelten sich Bürger, um gegen den Fluglärm vom Flughafen im nahen Salzburg zu demonstrieren.

"Jetzt is a mal a Ruh - CSU!" - 300 Menschen protestieren gegen Fluglärm

„Jetzt is a mal a Ruh - CSU!“ - 300 Menschen protestieren gegen Fluglärm

„Wir sind solidarisch mit allen anderen Bündnissen und sagen nicht, dass stattdessen andere Flughäfen wie Frankfurt oder Berlin angeflogen werden sollen“, sagte Helga Stieglmeier vom Bündnis aufgeMUCkt. Das Bündnis hatte die Demonstration zusammen mit dem Bund Naturschutz in Bayern organisiert. Eine weitere Forderung der Münchner Demonstranten ist, dass die CSU das Ergebnis des Bürgerentscheids gegen eine dritte Münchner Startbahn akzeptiert.

dpa

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