1. tz
  2. München
  3. Stadt

Wetter in Bayern: Heftige Hitzewelle im Anmarsch - „Weit über Klimamittel“

Erstellt: Aktualisiert:

Kommentare

Somme, Sonne, Hitze. Was für den einen das große Glück bedeutet, ist für den anderen großer Stress. Besonders die Natur leidet - die kommende Woche verspricht Hochsommer.

München - Der Hochsommer macht einen Tag Pause. Am Donnerstag werden in und um München einige Niederschläge vorhergesagt. Vom Mittag an soll es bis tief in die Nacht mehr oder weniger durchregnen, wie das Wetter-Portal wetteronline vorhersagt. Bei Temperaturen um die 19 Grad in der Spitze dürfte das diejenigen freuen, die Hitze eher als unangenehm empfinden. Und genau diese sollten den heutigen Tag auch entsprechend genießen, denn in der kommenden Woche - so die aktuellen Prognosen - könnte es in München ganz schön heiß werden.

Wetter: Hitze und Dürre? Bittere Karten zeigen bittere Prognosen

Wie Dominik Jung, Diplom-Meteorologe von wetter.net in seiner aktuellen Vorhersage erklärt, sagen die Ensembles (Sammlung verschiedener Prognose in der Langfrist) für den Süden Deutschlands ungewöhnlich hohe Temperaturen voraus, die „weit über dem Klimamittel“ liegen. Doch was heißt das genau? In einigen Regionen Bayerns, besonders im Norden, könnte das Thermometer wohl ab Mitte der kommenden Woche in Richtung 35 Grad oder mehr gehen. Für München sind ab Ende der kommenden Woche Werte von bis zu 36 Grad angesagt, so das Wetter-Portal wetteronline.

(Unser München-Newsletter informiert Sie regelmäßig über alle wichtigen Geschichten aus der Isar-Metropole. Melden Sie sich hier an.)

Wetter in Bayern: Heftige Hitzewelle im Anmarsch? Dürre-Karten geben Grund zur Sorge

Mit Ausnahme vom Süden Bayerns, wo die Trockenheit nicht ganz so gravierend ist, leiden die Böden im Freistaat unter Dürre.
Mit Ausnahme vom Süden Bayerns, wo die Trockenheit nicht ganz so gravierend ist, leiden die Böden im Freistaat unter Dürre. © Screenshot: Helmholtz Zentrum für Umweltforschung

Das Ganze bringt nicht nur unangenehme Temperaturen mit sich. Auch für die Natur bedeutet das jede Menge Stress. Denn schon jetzt leiden weite Teile der Böden in Bayern unter Trockenheit, wie die aktuellen Karten des Helmholtz-Instituts aufzeigen. Dort wird klar, dass bis auf den Süden Bayerns, wo die Bedingungen noch vergleichsweise in Ordnung sind, ab der Mitte aufwärts bereits teils extreme Dürre herrscht. Denn auf dem Weg zur Hitze kommende Woche soll, mit Ausnahme des Donnerstags, kaum erwähnenswerter Regen vom Himmel kommen.

Auch interessant

Kommentare