"Buksi" attackierte den 46-Jährigen

Freispruch nach Tritt gegen Hund

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Josef B. (45) hatte sich den Jack-Russel-Mischling "Buksi" mit einem Fußtritt vom Leib gehalten, nachdem das Tier ihn kläffend angegriffen hatte.

München - Im Sommer wurde Josef B. von dem zweijährigen Mischling angegriffen und versetzte ihm daraufhin einen Tritt. Wegen Tierquälerei stand er jetzt vor Gericht.

„I mog Viecherl“, sagt der Angeklagte, „aber i hob Angst g’habt, dass der Hund mi beißt.“ Josef B. (46) hat dem kläffenden Mischling „Buksi“ am 28. Juni 2012 einen Tritt verpasst, deshalb saß er gestern als Tierquäler vor Gericht. Nach einem verbissen geführten Prozess sprach Richter Tom Walter ihn frei.

Dass Buksi nicht gerade ein gehorsamer Hund ist, räumte Frauchen Marion B. (25) ein. Im Innenhof des Hauses an der Richard-Strauß-Straße (Bogenhausen) hatte sie das zweijährige Tier frei laufen lassen. Da kam Industriekaufmann Burkhard B. vorbei. Er sagt: „Der Hund ging mit Vollgas auf mich los.“ Er habe versucht auszuweichen, doch Buksi habe weiter attackiert. Ihm sei nichts anderes übrig geblieben, als sich das Tier mit einem Tritt vom Leib zu halten. Nach diesem Tritt gab’s Beleidigungen in beiden Richtungen.

Buksi leide noch heute unter den Folgen des Trittes, sagt Marion B. Er habe einen Muskelfaserriss erlitten. Schlimmer noch: „Der Hund ist psychisch neben der Spur“, so die Zeugin. Bei großen Männern renne Buksi sofort zu ihr.

Eberhard Unfried

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