Toter Säufer: Wurde er erschlagen?

München - Ein 47 Jahre alter Mann ist in Sendling vermutlich von einem Bekannten getötet worden. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehl gegen einen 46-Jährigen wegen Totschlags.

Zuerst sah es nach einem tragischen Unfall aus, nach einem Tod bei einem Saufgelage. Ein Sturz im Rausch, der möglicherweise tödlich war. Doch bei der Obduktion am Institut für Rechtsmedizin stellte sich ein völlig anderes Bild dar: Christian P. (47) hatte massive Verletzungen an Hals und Kopf, möglicherweise zugefügt von einem anderen Mann.

Bereits am Montag war Christian P. tot in der Wohnung eines Ehepaars (44 und 46) an der Zielstattstraße in Obersendling gefunden worden. Der Mann lebte hier bis zu seinem Tod zur Untermiete.

Nach der Obduktion der Leiche und den neuen Erkenntnissen daraus hatte schließlich die Münchner Mordkommission am Dienstag die Ermittlungen übernommen.

Die Beamten fanden heraus, dass zur fraglichen Zeit lediglich der Verstorbene und der 46-jährige Hauptmieter in der Wohnung waren. Da der 46-Jährige widersprüchliche Angaben machte, wurde er vorläufig festgenommen.

Daraufhin beantragte die Staatsanwaltschaft München Haftbefehl wegen Totschlags gegen den 46-jährigen Mann.

Am Donnerstag erließ dann ein Ermittlungsrichter Haftbefehl, und seitdem sitzt der 46-jährige Obers­­endlinger sitzt in Untersuchungshaft. Der mögliche Tatablauf sowie ein mögliches Motiv für den Totschlag ist noch nicht bekannt. Dazu bedarf es weiterer Ermittlungen.

 jam

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