61 Millionen Euro für Sanierung: Regattaanlage deutlich teurer

Die Regatta-Anlage: Die Sanierung wird nun teurer. 

Die Olympia-Regattaanlage wird saniert, allerdings für deutlich mehr Geld als angenommen. Der Sportausschuss hat am Mittwoch zugestimmt, für den ersten Bauabschnitt rund 61 Millionen Euro auszugeben.

Geplant ist zudem eine Sanierung der Unterkünfte sowie der Einfachsporthalle. Die Ausführungsgenehmigung sowie vorbereitende Baumaßnahmen sind für 2021 geplant. Die Regattaanlage soll Stätte der Ruderwettbewerbe der European Championships im Jahr 2022 sein, für deren Austragung sich die Stadt München beworben hat.

SPD-Vize Verena Dietl sagte: „Die Regattaanlage ist mehr als ein olympisches Erbe: Sie ist eine lebendige Stätte des Münchner Sports. Damit sie das bleibt und weiterhin Athleten im Spitzen- ebenso wie im Freizeitsport als Trainings- und Wettkampfort dienen kann, muss die Anlage dringend saniert werden.“ Die Planungen dazu hatten sich in den vergangenen Jahren gezogen. „Und dass die Anlage unter Denkmalschutz gestellt wurde, macht die Sanierung nicht einfacher“, sagt Dietl. Aber nicht nur die historische, sondern vor allem die künftige Bedeutung der Anlage für den Ruder- und Kanusport seien es wert, in diese zu investieren. „Uns ist es wichtig, die Anlage nicht nur zu erhalten, sondern sie zu einer Sportstätte mit Zukunft zu machen.“  

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