Staatsakt für Opfer des Germanwings-Absturzes

Blitzermarathon macht am Freitag Pause

München - Am 17. April – Tag des staatlichen Traueraktes für die Opfer der Flugzeugkatastrophe in den französischen Alpen – wird auch in Bayern der bundesweit angekündigte Blitzermarathon ausgesetzt.

Das teilten Innenministerium und die Münchner Polizei am Mittwoch mit. Der Blitzer-Stopp gilt natürlich nicht für die stationären Radarfallen, die immer im Einsatz sind.

Am Freitag ab 11.45 Uhr beginnen im Kölner Dom die offiziellen Trauerfeierlichkeiten für die Opfer des Germanwings-Absturzes. Dazu empfängt die Bundesregierung hochrangige Gäste aus dem I- und Ausland und das Bundesland Nordrhein-Westfalen trägt Trauer. Unter diesen Umständen haben sich die Bundesländer nach Auskunft des Sprechers des Bayerischen Innenministeriums, Oliver Platzer, „darauf verständigt, an diesem Tag auf den Blitzmarathon zu verzichten.“

Überhöhte Geschwindigkeit ist die Hauptursache schwerer Unfälle, bei denen allein in Bayern im letzten Jahr 193 Menschen starben und 9400 verletzt wurden. In Bayern wird die Blitzeraktion noch ab 18. bis einschließlich 23. April fortgesetzt.

dop

Rubriklistenbild: © dpa

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