Münchner Polizei zieht erste Bilanz

Pkw 86 km/h zu schnell unterwegs

München - In den ersten 24 Stunden des Blitzmarathons stellte die Münchner Polizei fest, dass sich die meisten Verkehrsteilnehmer an die zulässigen Höchstgeschwindigkeiten hielten. Nur ein Pkw-Fahrer schlug kräftig über die Stränge.

Sowohl Motorrad- als auch Autofahrer waren deutlich langsamer unterwegs als sonst. Mit wenigen Ausnahmen wurde gegenüber den Polizeibeamten diese Aktion von den Verkehrsteilnehmern als sinnvoll und notwendig beschrieben. Obwohl die Messstellen vor Beginn der Aktion frühzeitig veröffentlicht wurden, mussten 865 Verkehrsteilnehmer an den 72 Messstellen beanstandet werden, da sie zu schnell unterwegs waren. Diese Beanstandungsquote lag deutlich unter dem üblichen Durchschnitt bei entsprechenden Geschwindigkeitskontrollen.

Der Spitzenreiter dieser Aktion war am Donnerstag kurz vor 12.00 Uhr ein 28-jähriger englischer Tourist, der mit seinem Pkw in der Ingolstädter Straße angehalten werden musste. Er war mit 136 km/h unterwegs, anstatt der erlaubten 50 km/h. In diesem Bereich gehört die Ingolstädter Straße zu einer der unfallträchtigsten Straßen im Zuständigkeitsbereich der Münchner Polizei.

Die Gesamtbilanz zum Blitzmarathon vom Polizeipräsidium München wird am Freitag, 26.09.2014, veröffentlicht.

Rubriklistenbild: © dpa

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