Abendfüllender Film: OB Ude kommt ins Kino!

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Christian Ude kommt ins Kino

München - Das gab es bisher noch nie: Das Leben des Oberbürgermeisters Christian Ude kommt ins Kino – und zwar im größten Saal der Stadt! Ein Mann hat ihn dafür eineinhalb Jahre lang begleitet.

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Mehr als zwei Jahre bleiben ihm noch im Amt, bei der Wahl 2014 darf OB Christian Ude (63) nicht mehr antreten. Eine erste Bilanz ziehen will der abendfüllende Film „Die Ude-Doku“, der im November Premiere feiert. Das gab es bisher noch nie: Udes Leben kommt ins Kino – und zwar im größten Saal der Stadt!

Eineinhalb Jahre hat der Chefredakteur von München TV, Jörg van Hooven, das Stadtoberhaupt eigens für den Film begleitet – im Rathaus natürlich, aber auch daheim, im Ferienhaus auf Mykonos und hinter den Kulissen des Oktoberfests. In fast eineinhalb Stunden Laufzeit lässt der Journalist Anhänger, Gegner wie Peter Gauweiler oder Hans-Peter Uhl von der CSU, Beobachter und Kabarettisten wie Ottfried Fischer, Bruno Jonas und Dieter Hildebrandt zu Wort kommen.

„Ich wollte ihm kein Denkmal setzen, sondern ein Zeitdokument und ein abgerundetes Bild seiner Amtszeit liefern“, sagt van Hooven – samt Stärken und Schwächen. Dabei habe sich sein Eindruck verfestigt: „Ude ist ein ganz großer OB, der es durch seine starke Präsenz den Leuten hinter ihm schwer macht, wachsen zu können.“ Er wolle jetzt nicht das Ende von Udes Amtszeit einläuten, aber mit dem beginnenden Wahlkampf werde eine neue Zeitrechnung anbrechen. Ude steht seit 21 Jahren an der Stadtspitze, erst als Zweiter Bürgermeister, seit 1993 als OB. 2014 wird er nach fast 21 Jahren das Stadtoberhaupt mit der längsten Amtszeit seit fast 100 Jahren sein – seit Wilhelm Georg Ritter von Borscht. Ude scheint nicht gerade in Begeisterungsstürme ausgebrochen zu sein, als van Hooven ihm seine Film-Pläne eröffnete. Der Journalist sagt nur: „Er hat es akzeptiert.“

Zwar habe der Macher Fotos und Filme aus dem Familienarchiv bekommen, es gehe ihm aber weniger um den Privatmann, sondern mehr um den Amtsinhaber Ude. Van Hooven sieht sich da ganz in der Tradition des politischen Dokumentarfilms. Man darf also darauf gespannt sein, wie die Bilanz aufgenommen wird. Van Hooven hat mehr als 20 Stunden Drehmaterial, der Film sei zu 85 Prozent fertig, das Olympia-Aus will er noch einarbeiten.

„Die Ude-Doku“ soll am 22. November Premiere feiern im mit 850 Plätzen größten Saal des Mathäser-Kinos. Da soll auch der OB den Film zum ersten Mal zu sehen bekommen. Etwas später läuft „Die Ude-Doku“ auch auf München TV.

D. Costanzo

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