AZ-Insolvenz: Das sagt tz-Verleger Dirk Ippen

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tz-Verleger Dirk Ippen

München - Die Abendzeitung hat am Mittwoch Insolvenz angemeldet. Die Nachricht sorgt bei den Münchner Medienhäusern für Betroffenheit. tz-Verleger Dirk Ippen hält die Situation bei der AZ für einen Einzelfall.

Verlag und Redaktion der tz würden es sehr bedauern, wenn die Insolvenz des benachbarten Hauses dazu führen sollte, dass die Abendzeitung künftig nicht mehr erscheinen kann. Wir denken dabei auch an die Arbeitsplätze von Kolleginnen und Kollegen, die verloren gehen könnten.

Als Außenstehender ist es müßig, über die Gründe zu spekulieren, die zur Insolvenz des Abendzeitung-Verlages geführt haben könnten.

Insgesamt ist die eingetretene Entwicklung aber ein Zeichen dafür, dass die Verhältnisse für Zeitungsverlage durch die Entwicklung des Internets deutlich schwieriger geworden sind. Womöglich hat die Abendzeitung es nicht geschafft, traditionelle Kostenstrukturen zum Beispiel in der Druckherstellung rechtzeitig anzupassen.

Auf jeden Fall ist die Situation bei der Abendzeitung ein Einzelfall. Die allermeisten deutschen Tageszeitungen sind wirtschaftlich gesund. Sie erscheinen sowohl in der gedruckten Form als auch online im Internet. Sie erfreuen sich insgesamt einer Reichweite und Werbekraft, die größer ist als jemals zuvor in ihrer Geschichte.

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