Streng bewacht

Schwerverbrecher macht Abflug nach Stadelheim

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Unter strenger Bewachung wurde der Serbe nach München geflogen.

München - Unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen haben Bundespolizisten einen Serben (39) dem Haftrichter in Erding vorgeführt – und ihn anschließend per Hubschrauber nach Stadelheim geflogen.

Der Grund für die strenge Bewachung: Der Schwerkriminelle war gesucht worden, weil er einen Komplizen aus dem Polizeigewahrsam in Liechtenstein befreit haben soll!

Der heute 39-jährige Verdächtige soll im Jahr 2006 mit weiteren unbekannten Tätern in Liechtenstein ein Mitglied einer international agierenden Verbrecherbande mit Waffengewalt aus dem Polizeigewahrsam befreit haben. Die Liechtensteiner Polizei hatte im Laufe der Ermittlungen den jetzt von der Bundespolizei am Flughafen festgenommenen Serben als einen der Täter identifiziert – und anschließend international nach dem Verdächtigen fahnden lassen. Die Liechtensteiner Justiz wirft dem 39-Jährigen schwere Nötigung, Bildung einer kriminellen Vereinigung und Beihilfe zum Ausbruch eines Häftlings vor.

Am Donnerstag blieb der Mann schließlich im Fahndungsnetz der Bundespolizei am Münchner Flughafen hängen, als er bei seiner Ankunft aus Belgrad die Einreisekontrolle durchlief. Nach einer Nacht im Gewahrsam der Bundespolizei im Flughafen lieferten die Bundespolizisten den Serben am Vatertagsabend strengstens bewacht per Helikopter in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim ein.

Hier muss er das durch die Generalstaatsanwaltschaft München betriebene Auslieferungsverfahren abwarten. Auch hier wird der Serbe wegen seiner Taten streng bewacht.

Hier wird ein Schwerverbrecher mit dem Heli zum Richter geflogen

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