Am Aschauer Kopf

Abgestürzt: Vermisste Münchnerin im Chiemgau gestorben

Die ganze Nacht über hatten die Retter nach einer vermissten Bergsteigerin aus München gesucht - am Sonntag fand die Suche schließlich ein trauriges Ende.

Aschau/München - Eine seit den Abendstunden des 27. Mai vermisste Bergsteigerin aus München wurde am Sonntag von Einsatzkräften tot in unwegsamem Gelände gefunden. An der aufwendigen Suchaktion nach der 73-Jährigen waren zahlreiche Helfer der Bergwacht, Polizeibergführer und ein Polizeihubschrauber beteiligt.

Den umfassenden Suchmaßnahmen war eine Vermisstenmeldung vorausgegangen, wonach eine 73-jährige Münchnerin, die sich in der Region Aschau zum Bergwandern aufhielt, nicht zu einem vereinbarten Treffen auf einer Hütte erschien. Die alarmierten Bergwachten Aschau- Priental und Samerberg waren mit insgesamt 35 Mann seit den Nachtstunden im Einsatz, um Hinweise auf den Verbleib der rüstigen Dame zu finden. Mit Unterstützung zweier Polizei Bergführer, einem Polizei Hubschrauber und dem sogenannten IMSI-Catcher, einem Gerät zur Eingrenzung des Standorts eines Mobiltelefons innerhalb einer Funkzelle, konnte die Frau schließlich leblos aufgefunden werden.

Sie war nach erstem Kenntnisstand abseits des Weges im Bereich des Aschauer Kopfes in bewaldetem, felsdurchsetztem Gelände etwa 100 Meter in die Tiefe gestürzt und ihren Verletzungen noch am Unfallort erlegen. Die aufwendigen Bergungsmaßnahmen zogen sich noch bis Sonntagnachmittag hin.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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