Abwrack-Aktion bei der Münchner U-Bahn

München - Bei der Münchner U-Bahn steht eine riesige Abwrack-Aktion ins Haus: 42 Treibwägen sind betroffen. Pläne für den Kauf neuer Wagen gibt es bereits.

Nächstes Jahr erreichen 42 Triebwagen der ersten Generation – die A-Wagen – das Ende ihrer „wirtschaftlichen Betriebszeit“, wie es bei der MVG heißt.

„Ein Weiterbetrieb über das Jahr 2013/14 hinaus wäre nur möglich, wenn die Züge grundlegend aufgearbeitet und teilweise erneuert werden würden“, erklärt MVG-Sprecher Michael Solic.

Zum Ersatz ist der Kauf von 21 Zügen des Types C2 geplant. CSU-Stadtrat Georg Kronawitter fordert parallel eine Erhöhung des Fahrzeugbestandes bei der U-Bahn zu prüfen, damit es bei Engpässen, wie es sie derzeit wegen zweier Serienschäden gibt, noch genügend Ersatzwagen gibt.

Dazu müsste man aber alte Züge aufheben. „Eine höhere Reserve ist jedoch weder erforderlich noch sinnvoll“, betont MVG-Sprecher Michael Solic. „Die erheblichen Kosten dafür müssten letztlich die Fahrgäste tragen – entweder über höhere Fahrpreise oder eine Reduzierung des Angebots.“ Bereits jetzt halte die MVG zehn Prozent des Wagenparks als Reserve vor, was ausreichend und branchenüblich sei. Der aktuelle Doppel-Serienschaden sei eine einmalige „Sondersituation“.

We.

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