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Adventsgesteck fängt Feuer – Münchner Ehepaar an Weihnachten obdachlos

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Von: Thomas Eldersch

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Nächtlicher Einsatz an Heiligabend für die Feuerwehr München.
Nächtlicher Einsatz an Heiligabend für die Feuerwehr München. © Einsatzführungsdienst/Feuerwehr München

Ein Adventsgesteck fing an Heiligabend in München Feuer. Die Flammen breiteten sich in der Wohnung aus. Die Bewohner konnten sich noch in Sicherheit bringen.

München – Den Heiligabend verbrachten die meisten wahrscheinlich mit der Familie und Freunden. Die Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr hingegen waren auch an Weihnachten im Einsatz. So mussten sie am Samstagabend, während vielerorts Geschenke ausgepackt und Weihnachtsgänse verspeist wurden, in den Münchner Norden zu einem Wohnungsbrand ausrücken.

Adventsgesteck fängt Feuer – Bewohner können nicht mehr rechtzeitig löschen

Der Notruf erreichte die Retter der Feuerwehr München gegen 19.55 Uhr an Heiligabend. Gemeldet wurde ein Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Lerchenau. Genauer gesagt machten sich die Helfer in die Glyzinenstraße auf. Dort angekommen, stieg bereits Rauch über dem Haus auf. Aber was war geschehen?

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In der betroffenen Wohnung lebt ein Ehepaar. Dies bemerkte am Abend, dass ihr Adventsgesteck Feuer fing. Die Frau schnappte sich sofort ihr Handy und rief die 112, heißt es in dem Pressebericht der Feuerwehr. Derweil lief ihr Mann in den Keller und suchte nach einem Pulverfeuerlöscher. Als er zurückkam, hatten sich allerdings die Flammen schon weiter ausgebreitet. „Jegliche Löschversuche waren vergebens.“ Das Ehepaar entschied sich deshalb umgehend ihre Wohnung zu verlassen. Sie blieben unverletzt.

Feuerwehr kann Brand schnell löschen – Ehepaar jetzt erst einmal obdachlos

Als die Feuerwehr ankam, machte sich sofort ein Trupp auf in die Wohnung des Ehepaars. Mit einem sogenannten C-Rohr bekämpften die Retter die Flammen. Nach etwa 15 Minuten konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Ein weiterer Trupp untersuchte die angrenzenden Wohnungen nach Verrauchungen. Am Ende des Einsatzes kam noch ein Hochleistungsentlüfter zum Einsatz. Dieser entrauchte die Brandwohnung.

Für das Ehepaar ist dieses Weihnachten wohl ein rabenschwarzes geworden. Aufgrund des Brands und der Verrauchungen ist die Wohnung derzeit unbewohnbar. Der Sachschaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf rund 50.000 Euro. (tel)

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