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Ältestenrat segnet Ausschreibung ab: München sucht nach Verkehrsreferent

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Von: Sascha Karowski

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Die Stadt will ein Mobilitätsreferat schaffen, in dem alle Verkehrsthemen gebündelt werden. © dpa / Matthias Balk

Die Pläne für ein neues Mobilitätsreferat in München werden konkret. Nach Informationen unserer Zeitung hat der Ältestenrat am Freitag die Ausschreibung für den Referentenposten abgesegnet.

Der Personalausschuss und der Stadtrat sollen sich in den Dezembersitzungen mit der Gründung eines Mobilitätsreferates befassen. Die Bewerbungsfrist endet am 27. April. Somit hätte der neu gewählte Stadtrat das Recht, den Posten zu besetzen. Die Vorstellungsrunde soll im Juli erfolgen, am 22. Juli könnte der Stadtrat den Posten vergeben.

OB Dieter Reiter (SPD) hatte das Thema aufgebracht. „Der Nahverkehr muss leistungsfähiger, auch bezahlbarer werden, Projekte müssen rascher umgesetzt werden. Deswegen ist es vielleicht auch sinnvoll, darüber nachzudenken, die Schnittstellen zu bündeln“, sagte Reiter im August des Vorjahres.

In dem neuen Referat sollen Kompetenzen von Teilen des Kreisverwaltungs-, des Planungs-, des Bau-, des Umweltreferates und des Referates für Arbeit und Wirtschaft gebündelt werden. Sowohl Umweltreferentin Stephanie Jacobs (siehe Interview oben) als auch Kreisverwaltungsreferent Thomas Böhle halten ein neues Referat für sinnvoll. Böhle sagte im November des Vorjahres, er könne sich die Bündelung der Kräfte durchaus vorstellen, um die „Verkehrswende zugunsten von Radlern, Fußgängern und öffentlichem Nahverkehr schneller zu schaffen“.

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