Sendung am Donnerstag

"Aktenzeichen XY... ungelöst" beschäftigt sich mit Giesing-Mord

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Keine Spur vom mutmaßlichen Mörder Roland Burzik (Fahndungsbild).

München - Zwei Wochen ist es her, dass Nachbarn die verblutende Tsin-ieh L. (†45) vor ihrem Haus in Giesing fanden. Dringend tatverdächtig: ihr Ex-Freund. Von dem fehlt allerdings jede Spur.

Am Dienstag 16. August endete das Martyrium von Tsin-ieh L. (†45) in einem blutigen Albtraum: Ihr Ex-Freund, der sie monatelang trotz Kontaktverbot stalkte, soll ihr vor ihrer Wohnung aufgelauert und seine ehemalige Lebensgefährtin mit einem Messer ermordet haben. Sie starb in den Händen der Notärzte noch am Tatort. Der Täter konnte flüchten. Die Polizei fahndet seitdem unter Hochdruck nach dem mutmaßlichen Mörder Roland Burzek. Zuletzt führte die Spur die Ermittler sogar in die Berge, doch auch dort: Fehlanzeige. Zwar hängen mittlerweile in vielen Berghütten Fahndungsplakate von Burzik - gesichtet wurde er jedoch nicht. 

Nun soll die berühmte ZDF-Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" bei der Aufklärung des Falles helfen. Die Kripo München erhofft sich von der Ausstrahlung neue Hinweise auf den Verbleib des mutmaßlichen Mörders Roland Burzik.

Auch der Isar-Mord an Domenico L. vor drei Jahren wurde im Rahmen der ZDF-Sendung erneut vorgestellt. Mit Erfolg: Rund 70 neue Hinweise gingen bei den Beamten nach Ausstrahlung ein.

Im Gegensatz zum Isar-Mord, wird der Giesinger Messer-Mord nicht in einem eigenen nachgestellten Film dargestellt. In einem sogenannten Studiobeitrag wird Moderator Rudi Cerne den Fall persönlich vorstellen. 

Die Sendung "Aktenzeichen XY... ungelöst" wird diese Woche wegen des Fußball-Länderspiels gegen Finnland ausnahmsweise am Donnerstag und nicht am Mittwoch, wie sonst üblich, um 20.15 Uhr ausgestrahlt.

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