(M)ein Englischer Garten: Alle können mitmachen!

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Münchner können den Englischen Garten jetzt mitgestalten

München - Ganz München ist begeistert von dem Projekt, den Englischen Garten wieder zu vereinen – jetzt können die Münchner endlich zeigen, dass sie tatsächlich hinter dieser Idee stehen.

Denn zwei Jahre nachdem das Münchner Architekten-Ehepaar Petra Lejeune und Hermann Grub ihre Vision vorgestellt hatten, startet nun eine großangelegte Kampagne, an der sich jeder Münchner beteiligen kann.

Gefragt sind Ideen, Spenden und Zeit ( zum Beispiel um Info-Material zu verteilen) – im Gegenzug wird man dafür Teil der Kampagne! Wer will, kann sich sogar mit einem Foto auf der www.m-einenglischergarten.de als Unterstützer verewigen. Dann steht er nicht nur in einer Reihe mit prominenten Befürwortern des Projektes, sondern wird vielleicht sogar zu einem Plakatmotiv – wie Filmemacherin Doris Dörrie („… weil für mich der Englische Garten großes Kino ist“), Schauspielerin Jutta Speidel („… weil ich Begeisterung bei diesem Projekt nicht spielen muss“), Unternehmensberater-Papst Roland Berger („… weil Wachstum hier in der Natur der Sache liegt“) und Alt-OB Hans-Jochen Vogel. Letzterer möchte mit seiner Unterstützung dazu beitragen, dass die Sünde, den Englischen Garten mit dem Bau des Mittleren Rings zu zerschneiden, die in seine Amtszeit fiel, wieder ein Stück weit geheilt wird.

Noch kennt die Kampagne kaum jemand, aber das wird sich in den nächsten Tagen schnell ändern. Denn dann wird das Projekt mit Plakaten, Radiospots und 50 000 Flugblättern überall in der Stadt präsent sein.

Hinter der Kampagne steckt die Münchner Werbeagentur Serviceplan. Deutschlands Nummer 1 unterstützt jedes Jahr ein Non-Profit-Projekt. Die Kreativkönige, die unter anderem für das ZDF den Slogan „Mit dem Zweiten sieht man besser“ entwickelten, ergänzten den Projektnamen „Ein Englischer Garten“ mit dem Münchner M – und hoffen, dass der Slogan „M-Ein Englischer Garten“ nun voll ins Herz der Münchner trifft.

Geht der Plan von Serviceplan-Geschäftsführer Ronald Focken auf, dann gehört es bald für alle Münchner einfach zum guten Ton, die Wiedervereinigung des weltweit einmaligen Kulturdenkmals zu unterstützen. Der Politik würde dann die Entscheidung für den Bau des Tunnels gewiss leicht gemacht.

WdP

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