Gegen Industriefleisch - für artgerechte Tierhaltung

Aktionsbündnis übergibt 30.000 Unterschriften an den OB

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Stephanie Weigel vom Aktionsbündnis artgerechtes München übergibt OB Dieter Reiter eine 30.000-Unterstützer-Wurst.

München - Alle städtischen Kantinen, Krankenhäuser und Kultureinrichtungen sollen nach dem Willen des Aktionsbündnisses „Artgerechtes München“ künftig nur noch Fleisch aus nachweislich artgerechter Tierhaltung beziehen.

Alle städtischen Kantinen, Krankenhäuser und Kultureinrichtungen sollen nach dem Willen des Aktionsbündnisses „Artgerechtes München“ künftig nur noch Fleisch aus nachweislich artgerechter Tierhaltung beziehen.

Am Dienstag übergab Stephanie Weigel vom Aktionsbündnis Oberbürgermeister Dieter Reiter, SPD, eine Liste mit 30.000 Unterschriften Münchner Bürger, die sich der Forderung angeschlossen haben. Nächsten Dienstag berät der Stadtrat auf Antrag von Grünen und Linken über das Thema. „Industrielle Intensivtierhaltung ist gesundheitsgefährdend, tierquälerisch und umweltschädlich“, erläutert Stephanie Weigel. Bereits im September 2014 habe eine repräsentative Umfrage ergeben, dass sich 85 Prozent der Münchner eine Landeshauptstadt wünschen, die auf Produkte aus artgerechter Haltung setzt und auch bereit wären, den Mehrpreis dafür zu bezahlen.

mm

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