Klinikum, Wolkenkratzer und ein Bahnhof

Bau-Projekte: Diese Gebäude sehen wir künftig in München

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Das neue Klinikum in Schwabing.

München - In München stehen wieder wichtige Bauprojekte an. Die Stadtgestaltungskommission debattiert am Mittwoch, 9. Dezember, über einige Architekturentwürfe.

Am 1. Dezember können Sie zum Beispiel einen ersten Blick auf die Fassade des Erweiterungsbaus am Schwabinger Klinikum werfen. Zwei Projekte stehen in Moosach an: Das Bahnhofsgebäude soll durch zwei Geschosse erweitert werden. Die historische Klinkerfassade bleibt. In der Moosacher Straße entsteht ein neues Gebäude mit Hotel, Studentenwohnungen, Büros und Tiefgaragen.

Das neue Klinikum

Am Kölner Platz hält die Moderne Einzug. Dabei verliert das Schwabinger Krankenhaus aber keineswegs seinen historischen Charme. Der Stadt ist es wichtig, dass der Erweiterungsbau die denkmalgeschützten Gebäude nicht beeinflusst. Die Architekten legen dazu einen eleganten Entwurf vor. Der neue Teil wird mit dem alten Trakt verschmelzen. Wie? Durch einen modernen, lichtdurchfluteten Hof mit Glasdach sind die beiden Gebäudeteile künftig zu einer Einheit verbunden. Die Fassade des Neubaus – sofern der obige Entwurf verwirklicht wird – kommt etwas nüchtern daher. Klare Strukturen, symmetrisch und in Beige- und Brauntönen optisch an die historischen Gebäudeteile angepasst. Auffällig ist vor allem die große Scheibe zentral auf dem Dach des Hauses. Diese Plattform werden künftig Rettungshubschrauber anfliegen. Der Neubau beinhaltet auch ein modernes Mutter-Kind-Zentrum.

Der Bahnhof

Der neue Bahnhof.

Als ehemaliges Bahnhofsgebäude ist der Klinkerbau in der Bunzlauer Straße ein wichtiger Bestandteil im Moosacher Ortsbild. Jetzt soll frischer Wind Einzug halten. Zwar bleibt die historische Fassade erhalten, dafür wächst der alte Bahnhof aber in die Höhe. Gleich zwei Stockwerke und ein Anbau mit großzügigen Glasfronten sollen den Bau erweitern. Durch die Sanierung wird sich das schmücke Häuschen noch harmonischer in seine Umgebung einfügen. Denn die angrenzenden Gebäude bestechen vor allem durch ihre moderne Architektur. Das ehemalige Bahnhofsgebäude steht übrigens nicht unter Denkmalschutz – einer Sanierung steht somit nichts mehr im Weg. Wie der alte Bahnhof genutzt wird, ist noch nicht vollständig geklärt. Hotel, Büros und Wohnungen wären denkbar.

Hotelkomplex

Ein kleiner Wolkenkratzer mit 70 Metern.

Die Stadtgestaltungskommission wird am 9. Dezember auch über den Neubau eines riesigen Komplexes in der Moosacher Straße debattieren. Fünf Bauteile, eine Tiefgarage – das sind die Eckdaten des neuen Gebäudes. 70 Prozent davon sollen gewerblich genutzt werden. Für den Rest sind Wohnflächen geplant. Ein charakteristisches Merkmal wird das rund 70 Meter hohe, freistehende Hochhaus sein. Daneben entsteht ein Campusgebäude. Entwurf, Planung und Gestaltung der Außenanlagen liegen bei drei verschiedenen Planungsbüros. In dem neuen Komplex sollen künftig ein Hotel, ein Boardinghaus, ein Studentenwohnheim und mehrere Büroeinheiten entstehen. Auch sogenannte Mikroapartments sind darin enthalten. Die Zulässigkeit der Gebäude wurde bereits in einem positiven Vorbescheid abgeklärt.

joh

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