Alarm in der Innenstadt

Wild abgestellte Räder werden zum Problem

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Radl, wohin das Auge blickt: Die Fußgängerzone in der Sendlinger Straße

München - Die wild abgestellten Fahrräder in der Münchner City – mittlerweile werden sie immer mehr zum Problem. Die Unternehmer-Initiative CityPartner fordert Abhilfe durch die Stadt.

Sie stehen zu Hunderten in der Innenstadt, blockieren Eingänge von Geschäften, Durchfahrten und Sitzgelegenheiten. Die wild abgestellten Fahrräder in der Stadt – mittlerweile werden sie immer mehr zum Problem. Gerade jetzt bei schönem Wetter wird die Situation immer schlimmer – und viele Geschäfteinhaber und Anwohner sind genervt von den Abertausenden Drahteseln, die im Weg sind.

Radl-Alarm in der City! So ist zum Beispiel die Fußgängerzone in der Sendlinger Straße an sonnigen Tagen kaum noch als Fußgängerzone wahrnehmbar, und Passanten werden beim entspannten Schaufensterbummel gestört, findet Wolfgang Fischer, Geschäftsführer der Münchner Unternehmer-Initiative CityPartner. Was ihn ärgert: Auch die Dienerstraße sei zum Marienplatz neuerdings nur noch eine Mauer aus zig Radln.

Er habe ja nichts gegen die Radl an sich. Aber: „Wir verstehen es überhaupt nicht, dass Millionen in Fahrrad-Marketingkampagnen gesteckt werden, ohne dass in der Innenstadt an die dann notwendige Infrastruktur gedacht wird.“ Die Innenstadt werde so „zum Hindernisparcours und Drahteselmüllplatz“ – gerade jetzt, wo es viele Touristen in die Stadt zieht. CityPartner fordert daher, schnellstmöglich an geeigneten Plätzen wie etwa dem Marienhof zusätzliche Fahrradstellplätze zu schaffen, anstatt Millionen für Radl-Marketing auszugeben. Fischers Wunsch: Die Stadt soll prüfen, wie gerade in Fußgängerzonen das wilde Abstellen unterbunden werden kann.

tz

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