Kinderskelett an der Algarve: Ist es die kleine Alexandra?

Seit acht Monaten ist die süße Alexandra an der Algarve in Portugal ­spurlos verschwunden

München - Seit Juli ist die kleine Alexandra spurlos im Urlauberparadies an der Algarve verschwunden. Jetzt haben Fischer eine grausige Entdeckung gemacht.

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Ihre Mutter Georgina (30) war mit ihr dorthin geflogen, um mit dem leiblichen Vater des Mädchens unbeschwerte Tage zu verbringen. Für Georgina endete der Urlaub tödlich. Ihr Ex-Geliebter Gunnar D. (43) aus München soll die 30-Jährige im Meer ertränkt haben, seine damals 21 Monate alte Tochter will der Ingenieur Urlaubern übergeben haben.

Doch jetzt fanden ein paar Fischer auf einer Felsklippe bei Sagres an der Algarve einen Kinderschädel mit schwarzen, krausen Haaren sowie einen kleinen Oberschenkelknochen. Die schwarzen Haare sind es, die die Ermittler vor Ort vermuten lassen: Es sind die sterblichen Überreste der kleinen Alexandra!

Die Ermittler in München sind da noch etwas vorsichtiger: „Wir warten die DNA-Analyse ab“, sagt Staatsanwalt Thomas Steinkraus-Koch. Erst danach wird die Staatsanwaltschaft die Anklage wegen des Verdachts des Doppelmordes fertigstellen.

Es war eine harmlose Szene, die Badegäste am 10. Juli 2010 an einem Strand bei Lagos beobachteten. Ein Paar tobt ausgelassen, der Mann drückt die Frau unter Wasser. Für Georgina war es ein Kampf auf Leben und Tod. Sie verlor ihn. Der Münchner zog schließlich den leblosen Körper aus dem Meer. Er tat, als wolle er Georgina wiederbeleben. Dann nahm er seine Tochter Alexandra und verschwand.

Stunden später tauchte er in seinem Hotel auf – alleine. Die portugiesische Polizei wandte sich an die Münchner Mordkommission. Gunnar D. wurde festgenommen. Er bestreitet den Vorwurf des Doppelmordes. Die Ermittler jedoch sehen im Doppelleben von Gunnar D. das Motiv. In München lebte er mit seiner ahnungslosen Freundin zusammen, in Stuttgart hatte er ein uneheliches Kind mit Georgina.

JAM

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