Unappetitliche Anblicke ...

Algen-Teppiche auf Isar! Ist das gefährlich?

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Sieht aus wie Rahmspinat und ist ungefährlich: Ein Algenteppich an der Isar.

München - Wer dieser Tage an der Isar planscht, kann an flachen Stellen mit wenig Strömung Algenteppiche entdecken. Kein appetitlicher Anblick, doch laut Wasserwirtschaftsamt München kein Grund zur Besorgnis.

„Dieses Phänomen tritt zu dieser Jahreszeit nicht nur an der Isar auf und hat auch nichts mit mangelhafter Wasserqualität zu tun“, erklärt Behördensprecher Matthias Junge.

Hohe Wassertemperaturen bei gleichzeitiger starker Sonneneinstrahlung ließen die „fädigen Grünalgen“ wuchern. Aus den Algenzellen treten laut Junge dann Sauerstoffbläschen aus und verfangen sich in den Algenteppichen, welche dadurch Auftrieb erhalten. „Sie lösen sich vom Gewässergrund und sammeln sich an der Wasseroberfläche in strömungsberuhigten Bereichen.“

Junge weiter: „Diese sogenannten Algenaufrahmungen können bei ihrem Zerfall und der sich anschließenden biologischen Zersetzung unangenehme Gerüche entstehen lassen, stellen jedoch keine Beeinträchtigung der Qualität der Isar als Badegewässer dar.“

Spätestens beim nächsten Gewitterregen würden die Algenteppiche durch die Regentropfen zerschlagen und seien dann „wie von Geisterhand verschwunden“.

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