Aktionswoche startet

Alkohol: 35 000 Münchner sind krank!

München- Korn, Bier, Schnaps und Wein: 35 000 Münchner haben nicht nur ein Problem mit dem Alkohol – sie sind schon krank! Die Hauptstelle für Suchtfragen startet am Freitag eine Aktionswoche.

Das entspricht rein rechnerisch mehr Menschen, als auf der ganzen Schwanthalerhöhe wohnen, schätzt das Gesundheitsreferat der Stadt. Die Zahl der Menschen, die schlicht viel zu oft tief ins Glas schauen, dürfte um ein Vielfaches höher liegen. Das zeigt ein Blick auf die bundesweiten Zahlen: 1,3 Millionen Deutsche gelten als alkoholabhängig, aber 9,5 Millionen trinken zu viel. Auch die Jungen: Allein in München wurden 2011 über 400 junge Koma-Säufer in eine Klinik eingeliefert. Diagnose: akuter Vollrausch!

Darum startet die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen morgen eine Aktionswoche unter dem Motto „Alkohol? Weniger ist besser!“, an der sich die Suchtberatung des Gesundheitsreferats beteiligt. Im Beratungshaus in der Paul-Heyse-Straße 20 stehen die Experten Rede und Antwort – und zwar am Mittwoch von 10 bis 18 Uhr und am Freitag von 9 bis 13 Uhr in einer offenen Beratung für Betroffene und Angehörige.

Außerdem erweitert das Gesundheitsreferat die Beratung: Bei den regelmäßigen Info-Abenden jeden ersten Dienstag im Monat geht es jetzt nicht mehr nur um Drogensucht, sondern auch um Alkohol und Medikamente. Die Stelle steht Eltern, Partnerinnen und Partnern, Bekannten und Arbeitskollegen offen – auch für persönliche Gespräche. Der erste Abend findet am Dienstag, 4. Juni, um 18 Uhr im Beratungshaus statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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