Feuerwehreinsatz in Allach

Brand in Arbeiterwohnheim: 50 Personen evakuiert

München - Großeinsatz in Allach: Bei einem Kellerbrand in einem Arbeiterwohnheim ist in Mittwochnacht  ein hoher Schaden entstanden. 50 Personen mussten in Sicherheit gebracht werden.

Gegen 00.30 Uhr bemerkten Bewohner des Gebäudes in der Tubeufstraße Rauchentwicklung und alarmierten die Feuerwehr. Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich bereits mehrere Bewohner des Arbeiterwohnheimes auf der Straße.

Den Feuerwehrleuten drang tiefschwarzer Rauch aus dem Kellerabgang entgegen. Sofort wurden die ersten Trupps unter schwerem Atemschutz zur Brandbekämpfung in das Gebäude geschickt. Zeitgleich kontrollierten weitere Trupps den Treppenraum nach weiteren Personen. Ein weiterer Löschzug wurde umgehend nachalarmiert. Mit einem Rauchschutzvorhang und einem Lüfter, konnte der Treppenraum zügig rauchfrei gemacht werden.

Das Feuer wütete in mehreren Kellerabteilen auf einer Fläche von etwa 300 Quadratmetern. Das Brandgut musste zum Ablöschen von den Einsatzkräften teilweise mit Mulden aus den Kellerabteilen getragen werden. Durch die Flammen wurden wichtige an der Decke angebrachte Versorgungsleitungen wie Strom und Abwasser beschädigt.

Bei den Löscharbeiten waren acht Trupps unter schwerem Atemschutz eingesetzt. In dem Gebäude sind mehr als 100 Personen gemeldet, während des Einsatzes wurden etwa 50 Personen evakuiert, welche zum Teil im Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr betreut wurden. Eine Person wurde vor Ort kurzzeitig medizinisch behandelt, konnte aber zu Hause bleiben.

Nach dem Löschen des Brandes konnten die Bewohner wieder in ihre Wohnungen zurückkehren, weil die Feuerwehr keine erhöhten CO-Messwerte feststellte. Der entstandene Schaden wird auf 70.000 bis 100.000 Euro geschätzt. Zur Brandursache hat die Polizei die Ermittlungen aufgenommen.

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