Wir klären auf

Darum gab‘s beim Lidl in Allach einen Polizeieinsatz

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Sah ganz schön gefährlich aus: Einsatz am Allacher Lidl.

Ein großes Aufgebot an Polizeikräften bezog am Dienstagvormittag am Lidl in Allach Stellung und versetzte die Kunden in helle Aufregung. Darum waren so viele Einsatzkräfte vor Ort.

Update vom 22. November: Wie die Polizei einen Tag nach dem Einsatz in Allach meldet, hatte sich ein Betreuer eines Wohnheims an der Georg-Reismüller-Straße beim Rettungsdienst gemeldet, weil ein 41-jähriger Bewohner offenbar unter Wahnvorstellungen zu leiden schien. Der Mann soll mit einem Messer in der Luft auf eine imaginäre Person eingestochen haben. Die Sanitäter zogen sich daraufhin zurück und alarmierten die Polizei.

Der Bewohner wurde in sein Zimmer eingesperrt und Spezialkräfte übernahmen dann. Der 41-Jährige wurde nicht verletzt, er wurde in eine Fachklinik gebracht. 

München - Mehrere Einsatzwagen, die rund um die Lidl-Filiale in München-Allach anrauschen, Beamten in Kampfmontur, die um das Gebäude Aufstellung bezogen. Das jagt einem dann doch einen kleinen Schrecken ein. Einige aufgeregte Nachfragen gingen auch bei uns ein, daher hier die Aufklärung:

Laut Polizei München handelte es sich um einen mutmaßlich psychisch kranken Obdachlosen, der in der benachbarten Obdachlosenunterkunft auffällig wurde. Man habe nicht genau gewusst, ob der Mann jemand anderen bedrohte, deshalb sei das Polizeiaufgebot so groß gewesen. Der Mann konnte von der Polizei schnell überwältigt werden und wurde ins Bezirkskrankenhaus nach Haar gebracht.

kmm

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