Kulturreferat lehnt Bürgerhaus in Allach ab

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Am Oertelplatz plant die Volkshochschule nur kleine Räume.

Alalch - Seit Jahren kämpfen die Bürger für eine Heimat ihrer Vereine - vergeblich. Allach-Untermenzing soll kein Bürgerhaus bekommen. Die Stadt lehnt die Forderung ab, nächste Woche entscheidet der Stadtrat.

Die Nachbarn protestieren! Erst im Juni gab es bei der Bürgerversammlung eine Mehrheit: Das bestehende Vereinsheim sei viel zu klein und für viele Veranstaltungen nicht geeignet. Der Bezirksausschuss übernahm im September die Forderung mit den Stimmen aller Parteien.

Ein Stadtteil mit 30 000 Einwohnern, Tendenz steigend, und vielen Vereinen ohne Bürgerhaus? Undenkbar! Jetzt die Absage vom Kulturreferat: Das Vereinsheim in der Eversbuschstraße biete 100 Quadratmeter. Außerdem könnten die Vereine beim Louise-Schroe-der-Gymnasium nach der Aula fragen oder in die Mehrzweckhalle gehen. Und wenn am Allacher Bahnhof der Oertelplatz bebaut werde, bemühe sich die Volkshochschule um eine Außenstelle mit Räumen bis zu 100 Quadratmetern. Das müsse reichen!

CSU-Fraktionschef Josef Schmid, selbst Allacher, widerspricht: „Es fehlt ein großer Raum.“ Mit Dorffest, Weinfest und Dorfkirta lockten gleich drei Feste Hunderte Besucher, auch Trachten- und Schützenverein hätten immer wieder große Feiern. „Wir haben ein intaktes Vereinsleben.“ Andere Bezirke hätten längst Kulturzentren bekommen. „Wir werden nicht lockerlassen.“

DAC

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