Polizei fielen Ungereimtheiten auf

Mann erfindet Raubüberfall in Allach

München - Ein Münchner meldete Ende April, beim Geldabheben in Allach überfallen worden zu sein. Die Polizei fahndete mit 15 Streifen nach dem angeblichen Täter. Nun hat sich herausgestellt: Die Geschichte stimmte gar nicht.

Überraschende Wende im Fall eines 40-Jährigen Münchners. Der Mann hatte Ende April bei der Polizei Anzeige erstattet. Er habe in einer Bank in Allach Geld abgehoben und sei danach von einem Unbekannten mit einem Messer zur Herausgabe des Geldes gezwungen worden. Die Polizei leitete damals eine Sofortfahndung mit 15 Streifen ein.

Dumm nur: Jetzt hat sich herausgestellt, dass die die Geschichte gar nicht stimmte. Die Polizei merkte in ihren Ermittlungen, dass sich "Ungereimtheiten im angezeigten Tatablauf" ergaben.

Der 40-Jährige gab daraufhin zu, den Raubüberfall frei erfunden zu haben. Der Grund für seine Lügengeschichte: Er hatte Schulden, die er zurückzahlen hätte müssen. Da er das nicht konnte, erfand er den Überfall.

Nun muss der Münchner sich wegen des Vortäuschens einer Straftat verantworten.

wei

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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