Sie kamen aus Italien

Polizei greift wieder illegale Migranten auf Güterzug auf

Wie in den Tagen zuvor hat die Polizei auch am Dienstagmorgen Migranten am Rangierbahnhof Nord aufgegriffen, die illegal auf einem Zug aus Italien eingereist waren. Ihre Zahl stieg heuer stark an.

München - Fast 500 Migranten hat die Polizei in diesem Jahr bisher an Münchner Güter- und Rangierbahnhöfen aufgegriffen. Allein im November waren es 98 - eine Zahl, die die vom September (79) und Oktober (85) noch einmal toppt.

So fassten die Beamten auch am Dienstagmorgen gegen 6.30 Uhr wieder 15 illegal Eingereiste, die ein Mitarbeiter der Deutschen Bahn zuvor im Gleisbereich entdeckt hatte. Die Polizei suchte daraufhin den Bereich mit mehreren Streifen und einem Helikopter ab - und griff die Migranten schließlich an den Bahnanlagen auf. War zunächst nur der Einfahrtbereich des Rangierbahnhofes Nord gesperrt, wurde während der Suche, ab ca. 6.45 Uhr, der gesamte Rangierverkehr eingestellt. Im Personenzugverkehr führte der Aufgriff zu keinen Beeinträchtigungen, so die Polizei.

Die geflüchteten Menschen waren mit einem Güterzug aus Verona eingereist. In Innsbruck war dieser zuvor kontrolliert worden, dabei fielen zwei Migranten auf. Nach einem kurzen Halt in Kufstein fuhr der Zug mit den versteckten Migranten darauf bis München durch. 

Die fünfzehn Migranten wurden der Bayerischen Landespolizei zur weiteren Sachbearbeitung übergeben. Erst am Freitag war es zu einem ähnlichen Vorfall am Rangierbahnhof Nord in München gekommen. Mittlerweile kommen zwar an weniger Tagen Migranten an, so die Polizei in einer Mitteilung, dafür nimmt die Zahl von Personen, die in Gruppen von mehr als zehn Personen unterwegs sind, beständig zu.

Die besten und wichtigsten Geschichten aus diesem Teil Münchens posten wir auch auf der Facebookseite „Allach/Untermenzing – mein Viertel“.

mm/tz

Rubriklistenbild: © Bundespolizei

Auch interessant

Mehr zum Thema:

Meistgelesen

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.